Afrikatour   2007/2008   
und weitere Reisen
 
Wichtige Infos für Traveller am Schluss eines jeden Reiseberichts
  
25.09.2007
Zeitraum: 31.09. – 24.10.2007
   
Länder: Ägypten.
   
Standort Aquaba, Jordanien

Rechtzeitig lösen wir die Tickets für Nuweiba – Slow ferry. Um ca. 12 Uhr legt die Fähre ab und die Überfahrt dauert 3 ½ Stunden. Viele der Passagiere beginnen zu schlafen. Gegessen und getrunken wird nicht. Ein gesprächiger Ägypter erklärt Maria den Hintergrund der übermüdeten Leute: Sie kommen alle gerade von Mekka zurück (15 Tage) und sind von der Anstrengung todmüde. Er steckt noch voller Begeisterung und zum zweiten Mal in einer Woche hören wir von den 5 Säulen des Islam. In Nuweiba begrüßt uns ein freundlicher Touristenpolizist und beginnt mit uns den Zoll- und Passportmarathon. Überall herrscht geschäftiges Rennen, und Organisieren.

Wir sind blitzschnell fertig. Knapp zwei Stunden. Aber es ist kurz vor 17 Uhr und der Ramadan hat uns wieder eingeholt. Der Beamte drückt Bernd noch 2 Ägyptische Nummernschilder in die Hand und das Zollgelände leert sich schlagartig und ist ruhig. Langsam wird es dunkel. Wir warten nun 1 ½ Stunden auf ein kleines Versicherungsformular. So ist es nun mal - Insallah!

Am nächsten Tag steuern wir unser Relaxziel an: Bassata – Mahash. Den Besitzer (Sherif) mit Familie lernten wir bereits zufällig auf der Fähre kennen. Es ist ein alternativ geführter Platz mit Entsalzungsanlage, Mülltrennung und in der Bucht darf aus Umweltschutzgründen nur geschnorchelt und nicht getaucht werden.
slowferry
Bassata
Vor allem junge Leute zwischen 25 und 30 Jahren aus der ganzen Welt halten sich hier auf. Ruhe: kein Fernsehen, kein Video, kein CD-Player. kein Radio. Abends Spiele, Gespräche, gutes Essen.

Sherif erklärt uns die Problematik des Tourismus besonders in Sharmel Sheik und nordwärts. Die Hotels haben einen durchschnittlichen Wasserumsatz von 4 bis 5000 m³ pro Tag!!!. Durch die Entsalzung wird der Salzgehalt des Meerwassers extrem angehoben, da das Konzentrat wieder ins Meer zurückgeführt wird.

Die herrlichen Korallenbänke leiden ebenfalls unter den vielen Tauchern und Schnorchlern.

Am 24.09. fahren wir schweren Herzens los in Richtung Inland. Zuerst zur Abzweigung Coloured Canyon, wo wir unser Auto sehr strapazieren. Über das Wüsten- und Felseninland weiter nachAl Milga (Katharinenkloster). An den Polizeiposten wird gerne ins Wageninnere geschaut. Nun können wir uns unter „Wüste Sinai“ auch etwas vorstellen – Eine mehrfarbig sandig steinige aber immer wieder wunderschöne Landschaft. Langsam klettern wir bis auf 1400 m. Im Safari Moonland stellen wir uns für 10 EP in den Garten. Der Beduine liebt seinen Kräutergarten. „Ein Beduine geht nicht zum Arzt, er geht in die Berge“, so sein Spruch. Er erklärt uns die unterschiedlichsten Kräuter von der Minze bis zum Betäubungsmittel für OPs. Für alles gibt’s ein Pflänzchen.

Auf der kurzen Strecke zum Katharinenkloster wird unser Fahrzeug von einem Deutschen Schäferhund nach Sprengstoff abgeschnüffelt. Das Kloster liegt eingeschmiegt in ein schmales Gebirgstal, das nur noch mit Lasttieren oder zu Fuß bewandert werden kann. Zum Schutz der Gegend wurde 1996 das Protektorat „Katharinenkloster“ gegründet, auch Weltkulturerbe der UNESCO.
Neben den z. Zt. 20 Mönchen (32 bis 71 Jahre) sind auch viele Beduinen beschäftigt.

Die Nacht im „Moon“ verläuft sehr unruhig: 1) Nebenan Fußballspiel mit Lautsprecherkommentator. 2) Unser Nachtplatz entwickelt sich ab 1 Uhr zum „Busbahnhof“. Zuerst „Illuminati“ – alles ist hell beleuchtet und ein großes Zelt wird geöffnet. Kurz darauf kommt der erste Bus. Der Motor läuft, die Touristen kaufen Getränke ein, schauen ins Zelt, kaufen Reiseandenken, Toilettengang für 1 EP und nach 15 Minuten ist alles wieder ruhig. Wir denken OK! 3) Zweiter Bus rollt an: same procedure. Nach einer Stunde sind es 6 Busse und das Ende ist nicht abzusehen. Wir packen ein und flüchten 200 m weiter in das ruhige „Fox Camp“.

brennender Dornbusch
25.09.07 Internetcafe St. Kathrin: Bernd versucht, emails zu checken und den Jordanienbericht zu versenden. Da beginnt an der hinteren Ecke ein deutscher Touri völlig auszurasten: „Scheißkarre, du Mistgerät, du lahme Kiste – Uaaaah! Arbeite hier nun 2 Stunden lang an diesem Drecksteil – und alles für die Katz’! Du Scheiß...........“

Zur Entschuldigung: Es gibt selten DSL, nur Modem und langsame Telefonverbindungen, in WORD kann es passieren, dass sich der Text beginnt, von rechts und in arabischer Schrift aufzureihen, in web.de tauchen plötzlich alle Ziffern in arabischer Schreibweise auf, USB Sticks mögen die Computer gar nicht gerne, zur besonderen Kühlung wird oft eine Gehäuseseite abgeschraubt. Die Tastatur: pfui Daifi.

Hier heißt’s Geduld, warten können und - wir haben eine Menge zu lachen.

Am 26.09. befolgen wir den Rat eines Beduinen und reisen nach Rash Abu Galum weiter. Die Teerstraße endet bald und ein Wadi von 30 km Länge erwartet uns. Die Luft aus den Reifen ablassen und ca. 2 ½ Stunden langsame Fahrt, um unseren Bremach nicht zu sehr zu schlauchen.

Am Ziel angeklommen öffnet sich das Tal und eine Lagune liegt vor uns.
Lagune Rash Abu Galum Ein Teil der Lagune wird von 2 Beduinenfamilien bewirt- schaftet. Es herrscht wieder absolute Ruhe wie im Wadi Rum. Man hört nur sanft die Wellen und den Wind.

Am nächsten Tag bekommen wir eine Menge Bedui- nengeschichten erzählt über Skorpionstiche, Immunisierung gegen diese mit Skorpion- asche,  Begegnung mit einem Mantarochen, wie der Manta den Oktopus aus seinem Versteck lockt und dann frisst, Begegnung mit einem Hammerhai? Das Riff hier in Abu Galum ist phantastisch. Besucher aus der ganzen Gegend kommen mit kleinen Yachten, Jeeps und auch Kamelen zum Tauchen und Schnorcheln.

Am nächsten Morgen brechen wir frühzeitig auf, da wir wieder mit einer Rückfahrt von 3 Stunden rechnen. Im Wadi begegnen uns plötzlich 23!!! Safari-Toyos, die ein Wettrennen zum Naturpark veranstalten. Als wir an der Zufahrtstraße wieder Luft aufpumpen und den Luftdruck messen, holen 5 Toyos uns wieder ein. Natürlich muss auch Reifendruck gemessen werden. Alle Fahrzeuge parken nebeneinander und verstopfen so die Straße.

Mangrovenwald Über Dahabsteuern wir den Nationalpark Nabq an, mit seinen kleinen kugeligen  Mangroven und den Luftwurzeln, die senkrecht aus dem flachen Wasser hochstehen. Dies ist wieder ein Highlight sowohl über als auch unter Wasser.

Gegensätze prallen aufeinander: Wüste, Weite, Einsamkeit, Natur und Kommerz, Hotels vom Feinsten, Bauruinen, rasanter Baufortschritt – wie Sharm el Sheik halt.

Am 1.10. verlassen wir den Sinai durch den Sueztunnel für 3,50 EP und bleiben auf dem vogelreichen (Eule, Schwalbe, große Rabenkrähen, Wiedehopf) Salma Camp in Giza/Kairo.

Wer kennt nicht den Film „Asterix und Obelix in Ägypten“, in dem das Formular für das Formular für das Formular besorgt werden muss.
Wir verlängern unsere Passvisa und unsere Autopermission im Cars Custom fast genau so wie in besagtem Film. Dazu brauchen wir insgesamt zwei Tage. Manche meinten, dies wäre neue Rekordzeit – besonders, weil wir das alleine ohne Broker  geschafft haben!

Einzelschritte siehe Anhang für Traveller.
Mogamma Kairo Town
Kairo ist eine faszinierende 20 Millionenmetropole. Der Verkehr kann uns nun schon nicht mehr schrecken. Die Hälfte der Fahrzeuge sind schwarzweiße Taxis (alte Peugeot oder steinalte Fiat), die sich in rasantem Tempo durch die Stadt schlängeln, aber vor unserem Bremach haben auch sie etwas Respekt.

Um 17 Uhr ist es kaum auszuhalten – jeder will zum Essen heim – doch dank Ramadan sind die Straßen um 18.30 Uhr fast leer. Also gutes Timing, dann kommt man rasch durch die Stadt. Die Bevölkerung ist ein Mix aus Fortschritt und Verwurzeltsein in der Tradition. Man sieht viele westlich gekleidete Frauen, meistens mit schönen Kopfbedeckungen und ebenso völlig vermummte, schwarz und sogar mit Handschuhen, bei denen nur noch ein Fingernagel herausschaut.

Wir besuchen das überwältigende Ägyptische Museum, die Knick- und die Rote Pyramide von Dahsur und Pyramiden mit Sphinx und Cheops-Bootsmuseum von Giza.

Sphinx
Die Rote Pyramide stammt aus dem Alten Reich von Pharao Snofru ca. 2500 v. Chr., dem Vater von Cheops. Sie ist die erste echte ägyptische Pyramide. Beim Bau der Knickpyramide bemerkten die Architekten nach 105 m, dass die Belastung auf die abgeschrägten Randsteine zu hoch war und veränderten kurzerhand den Winkel. Diesem Umstand  verdankt sie die ungewöhnliche Form. Der Großteil der glatten Außenfläche ist noch in Ordnung.

Am 8.Oktober starten wir zu unserer Oasentour in die Libysche Wüste. Kairo erstreckt sich kilometerweit auch in diese Richtung noch mit vielen Großfirmen. Der tägliche typische Kairoer Smog endet ebenfalls erst nach 60 km!

Auf der 365 km langen Fahrt nach Bahariyya sind die Schienen der Bahn unsere ständigen Begleiter. Auf "Ahmeds Safari Camp" finden wir wieder ein ruhiges Plätzchen. Vom Grab Bannentoiu / Bawiti sind wir begeistert. Man steigt in ein tiefes Loch hinab und unten erwarten uns die schönsten Grab-Wandgemälde in herrlichen Farben. 

Grabmalerei Bawiti
Grabmalerei Bawiti
Golden Mummi Ebenso beim Tempel Ain El-Muftella. Hier sind gut erhaltene Reliefs zu bestaunen, von außen nicht zu vermuten. Zu guter letzt die „Golden Mummies“. Es wurden mehr als 20000 Mumien gefunden, die über Gipsgrund eine Goldmaske tragen und bemalt sind.
Schwarze Wüste In Richtung Farafra sind wir gespannt auf die Schwarze und Weiße Wüste. Gelbe Sandflächen und spitze Berge wie mit schwarzem Pfeffer bestreut, ziehen an uns vorüber. Am Naqb as-Sillim (Treppenpass) erwartet uns ein abrupter Kontrast. In der Sonne leuchtet das weiße Gestein.

Weiße Wüste Der Bir Regwa ist für uns der Punkt, an dem wir die Teerstraße verlassen und den kleinen und großen weißen Hütchen, Pilzen und Kegeln in die Wüste folgen. Immer wieder tauchen neue faszinierende Formen auf.

Weiße Wüste
Weiße Wüste
Am Hot Spring # 6 sprudelt 45° C warmes Wasser aus der Erde. Bernd badet in der mineralreichen Quelle, die auch heilende Wirkung haben soll.

11.10. fahren wir 300 km bis zur Oase Dakhla. Rechts von uns erscheinen die hohen Dünen des großen Sandmeeres. Dakhla ist eine gut bewässerte Oase zwischen Bergen und Sanddünen mit reichlich Obst und Gemüse: Reis, Oliven, Aprikosen, Datteln, Zitrusfrüchten, Feigen und Sonnenblumen u.a.

El Quasr ist eine islamische Altstadt, die aus Lehmbriketts erbaut ist. Die Bevölkerung wurde erst kürzlich außerhalb der Medina frisch angesiedelt, um El Quasr als „Museum“ zu erhalten. Die Ziegel lösen sich bei starkem Regen auf und müssten von der Bevölkerung repariert werden – so macht es der Staat für sie. (?)

Es gibt alles, was zum Dorfleben gehört: große Häuser mit Innenhof, überdachte, kühle Durchgänge, Bäcker- und Fleischertüren, Gerichtsgebäude mit islamischer Hochschule, Gefängnis, Galgen für die Diebe!!! und Balken für Peitschenhiebe auf den Po.

Antike Ölmühle Hier links die ehemalige Ölmühle  angetrieben durch 1 EP (Eselpower)

Altes Haus links ein antikes Hausportal  mit  kunstvoll geschnitzem Türsturz  aus  Akazie
Wir besichtigen die Stadt Mut und übernachten im neuen Beduin Camp, das etwas abseits oberhalb der Straße liegt.

Von hier aus hat man eine schöne Aussicht über das Tal. Die Bauern tragen in Daghla die typischen Strohhüte, die man sonst nirgends sieht.

Düne verschlingt Autotür Al Kharga, eine Oase, die sich von den anderen unterscheidet: An den Durchfahrtsstraßen breite, begrünte Boulevards, an jeder Kreuzung eine Ampel, auf die geachtet wird, denn ein Verkehr- spolizist beobachtet das Geschehen. Hier gibt es kaum Fußgänger, denn bei diesen schönen Straßen ist es klar, dass man fährt: Fahrräder, eine Menge Vespas, Motorräder, Autos und nicht zu vergessen die hübschen grün-weiß gestreiften Taxis.
Mit dem Museumsdirektor, Mr. Mahmoud Youssef  starten wir zu einer Wüstentour, die uns in das Gebiet von  Labakha führt.

Hier stehen North Fortress, South Fortress und Apollotempel.

Interessant ist ein römisches Kanalsystem, das mehr als 8 km weit von den Bergen herabführt und heute noch Wasser führt.

Ein Bauer hält einen Teil des Zulaufs vom Sand frei und bewässert so sein Land.

Die Kanäle sind mannshoch und schulterbreit in Handarbeit in den Fels getrieben.

Mitten in der Wüste reißt uns zum 2. Mal ein Schlauch der Wasserkühlung ab. Nach provisorischer Reparatur finden wir am nächsten Tag mit Hilfe eines jungen Mannes nach 3 Stunden einen Ersatz.

Straße mit Sand Am 13.10. starten wir nach Luxor. Die Strecke ist sehr einsam, es wird wieder wärmer und die Fahrerei im Konvoi ist zum Glück nicht notwendig. Auf 250 km Länge begegnet uns nur ein Fahrzeug.

An manchen Stellen der Straße scheint sich die Wüste ihr Land wieder zurückzuholen.

Wiedehopf In Luxor verbringen wir einige Tage auf dem "Rezeiky Camp". Unser täglicher Frühstücksgast ist ein Wiedehopf, der die Grasnarbe nach Nahrung durchsucht.

Sein 5 cm langer spitzer Schnabel ist das perfekte Bohrwerkzeug.

Wir wählen aus:

           Karnaktempel
           Luxormuseum(das schönste, das wir bisher gesehen haben)
           Luxortempel
           Tal der Könige: Ramses I, Thutmosis IV
           Gräber der Noblen: Ramose, Userhet, Chaemhet, Sennhofer und Rechmire
           Tempel der Hatschepsut
           Habutempel (Totentempel von Ramses III. u.a.)

Karnaktempel

Säulen im Karnaktempel
Relief im Karnaktempel Relief im Karnaktempel

Luxor Sphinx Ansicht einer Sphinx aus der Sphingenallee. Sie reichte einst bis hin zum Karnaktempel

Grab der "Noblen": Fast vollständig erhaltene Grabmalereien, hier die Frau des Sennofer, der die Gärten des Amuntempels unter sich hatte Frau des Sennhofer

Tempel der Hatschepsut

Tempel der Hatschepsut (berühmteste Pharaonin)

Habutempel: Ramses III tötet  einen feindlichen Syrer

Tötungsszene

Tempelsturz Habutempel: Sturz eines riesigen Tempelportals mit Original-
bemalung (von unten gesehen)
Am 19.10. wird unser Bremach auf Vordermann gebracht: Abschmieren, Solarpanel befestigen, Kühlerschlauch reparieren und unsere Sitzüberzüge beim Schneider für 5 EP nähen lassen (Erstes Angebot war 100 EP!!)

Wir unterhalten uns recht angeregt mit 6 Engländern, die den sog. „Old Folks Trans African Trip“ bis Kenia fahren wollen. Zwei von ihnen wohnen dort.

21.10.07 Sonntag. Heute solls nach Assuan gehen. Wir wollen über die Wüstenroute, da wir auf Konvoifahren keine Lust haben! Am selben Checkpoint, durch den wir schon von El Kharga her problemlos kamen, heißt es nun: „One minute!“. Wir warten und der Polizist bietet uns Tee an. Bernd verhandelt mit ihm, uns alleine fahren zu lassen, aber er lässt sich nicht erweichen. Es tut ihm leid – so sind halt mal die Vorschriften. Nach einer Stunde überlegen wir schon, den Convoi zu nehmen, da braust ein Polizeifahrzeug heran. „Now you can go“ – „Tschüss“ und wir fahren los, nur vermissen wir unsere Begleitung. Seltsamerweise fährt sie überhaupt nicht mit????.

Mit GPS finden wir das hübsche „Adams home“ (www.adamsnubyana.com), das erst vor 3 Jahren eröffnet hat. Yahya Adam ist sehr  hilfsbereit und versucht die Wünsche der Camper prompt zu erfüllen und die anstehenden Probleme zu lösen. (Der Platz scheint seit Dez. 2009 geschlossen zu sein.)

Unser Programm besteht aus: Besuch des Fährhafens, Un- vollendeter Obelisk, Nubisches Museum, Old Katarakt Hotel („Tod auf dem Nil“ – Agatha Christie), Hochdamm und Assuanstaudamm, Felukenfahrt und Abu Simbel.

Groß und klein auf dem Nil "Groß und klein" auf dem Nil
Abu Simbel TempelAbu Simbel Tempel der Nefertari, der Lieblingsfrau Ramses II
Adams home, Nubisches Camp"Adams home", Nubisches Camp
Einige Daten zu Ramses II: Wurde über 90 Jahre alt, hatte über 60 Frauen, mehr als 200 Kinder und weit über 1000 Enkel. Seine 19. Frau Nefertari war seine Lieblingsfrau. Ihr baute er den Nefertaritempel in Abu Simbel (s.o.)

Zum Konvoi, dem verhassten: „You must come early at 3 and a half!!“ sagte der Police – Officer, „and your number in Convoi is two“.

Also „early“ aufstehen um halbdrei und zum Sammelplatz fahren. Keine Nummerierung! Pünktlich um 4 Uhr nachts rauscht die Meute – mindestens 40 Minibusse und Reisebusse und wir, los! Es scheint in eine regelrechte Rallye auszuarten, denn wir werden pausenlos überholt, obwohl schon andere „neutrale“ Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. Sei es mit Eselkarren oder unbeleuchteten Fahrzeugen. Auf dem Rückweg (der Konvoi teilte sich in 2 Gruppen auf: Abfahrt 9 und 10 Uhr ) war die Situation genau umgekehrt! Man schien unendlich viel Zeit zu haben und zuckelte mit weniger als 90 km/h Richtung Assuan. Nach 20 Minuten waren wir alleine – Nix „Konvoi for your security!!!“ Verstehe das, wer will – Afrika lässt grüßen!

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Anhang:  
   
Dieselpreise: landesweit 0,75 EP
   
Gebühren und Maut:  
   
Grenze: Einreise Nuweiba/Sinai
   
  Carnet de Passage unbedingt notwendig
   
Versicherung und Gebühren für einen Monat: 550 EP
   
Polizei: 505 EP
   
Nummernschilder 200 EP
   
incl. 3 Euro Touristenpolizist für seine freundlichen Dienste
   
   
Visumverlängerung in der Innenstadt Mogammagebäude:
   
  Erforderliche Kopien (am Besten gleich vorbereitet mitbringen, falls Kopiergeräte im EG nicht funktionieren):
   
  Passseiten: Bildseite, Passvisumseite mit Einreisestempel
   
  1 Passbild
   
  1 Formular ausfüllen (Schalter 13/14 erster Stock rechts ganz am Ende) und dort wieder abgeben.
   
  Bezahlen (Schalter 43: 11,50 EP) und Quittung an Schalter 13/14 abgeben.
   
  Nach 2 Stunden (Schalter 38) abholen, sofern Mogamma noch offen - vorher unbedingt Öffnungszeiten abchecken
   
   
Verlängerung des Carnet de Passage im Cars Custom Richtung Flughafen Terminal I: (Auf Hinweisschild "Cars Custom" achten)
   
  Erforderliche Kopien (am Besten gleich mitbringen):
   
  Passseiten: Passbildseite, Passvisumseite und Passvisumverlängerung.
   
  Permit für KFZ (DIN A 5 Format)
   
  Kopie der Carnetseite mit dem Einfuhrstempel drauf
   
  Es ist absolut sinnvoll, sich einen Broker zu nehmen. Preis vorher aushandeln. Wartezeit ca. 2-3 Stunden.
   
   
Kosten: 3 EP für 3 Blätter
   
  6 EP weiß nicht wofür!
   
  13 EP für Registrierung
   
  1023 EP Fahrzeug (in Kasse bezahlen - Betrag ist wohl fahrzeugabhängig - wird behauptet)
   
  Wer den genauen Ablauf wissen will, wende sich an uns.
   
   
Ausreise aus Ägypten in Assuan:
   
Kopien für Ausreisepapiere  
   
Zollformalitäten incl. Carnet 22 EP
   
Passstempel 6 EP 
   
Fährkosten Bankeinzahlung 3500 EP
   
2 Tickets Personenfähre 1. Klasse 784 EP (incl. Essensgutschein 12 EP)
   
   
Dieselsteuer: Keine!
   
Sueztunnel 3,50 EP
   
   
Die Eintrittspreise haben sich fast überall verteuert:
   
5 US$ pro Person + 5 US$ für KFZ pro Nacht
   
100 EP p.P. Mumiensaal (im Kairoer Museum)
   
80 EP p.P. Abu Simbel Luxormuseum, Tal der Könige
   
70 EP p.P. für 3 Gräber - (Tut Anch Amun extra 40 EP)
   
50 EP p.P. Ägyptische Pyramiden, Gizepyramiden, Karnaktempel Kairoer Museum
   
40 EP p.P. Cheops Bootmuseum, Luxortempel, Nubisches Museum in Assuan
   
35 EP p.P. Bahariyya (6 Tombs und Tempel)
   
25 EP p.P. Dahshur Pyramide, Museum Al Kharga,Noblengräber, Hatschepsuttempel, Habutempel, unvollendeter Obelisk in Assuan
   
10 EP p.P. Highdam in Assuan
   
   
Die Temperaturen:  
  ca. 30 – 40° am Tag, nachts ca. 24 – 26° C im Sinai
  ca. 28 – 30° am Tag, nachts ca. 22 – 25° C in den Oasen (Wind)
   
  ca. 30 – 40° am Tag, nachts ca. 26 – 29° C im Süden
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