Afrikatour   2007/2008   
und weitere Reisen
 
Wichtige Infos für Traveller am Schluss eines jeden Reiseberichts
  
09.11.2007
Zeitraum: 09.11. – 25.12-2007
   
Länder: Äthiopien.
   
In Äthiopien gilt der Julianische Kalender. Wir haben das Milleniumjahr 2000 und morgens um 7 Uhr europäischer Zeit ist es hier 1 Uhr. Wir sind also 7 Jahre jünger!!!

Der Grenzübertritt geht schnell vonstatten. Durch den Regen ist die Straße der beiden Grenzstädte Gallabat und Metema aufgeweicht, wir suchen uns einen passablen Weg durch den Schlamm. Auf Piste geht es bis ca. 2000 Höhenmeter, die Landschaft ist grandios und für uns völlig neu.
Die verschiedenen Grüntöne der Felder, Berge und Täler sind kaum zu zählen.
Die erste Schildkröte marschiert über die Straße und wir werden zum 2. Mal Zeuge eines sehr dramatischen Geierauftritts direkt am Weg.
Der Streit um ein neugeborenes Lämmchen hat viele Aasfresser herbeigelockt. Der Hirtenjunge hat keine Chance, die vielen Vögel zu vertreiben.
000voegel
„You you!“, „Birr, Birr!“, „Give me money!“, “Money money!“, „ Give me my money!“ hält sich sehr in Grenzen. Wir winken fröhlich aus dem Fenster und aus den Rufen wird ebenso ein fröhliches Winken.
Man kann es kaum glauben – auch auf diesen Bergpässen und außerhalb der Dörfer tauchen plötzlich Menschen auf langen Fußmärschen auf, die auf dem Kopf entastete Eukalyptusbaumstangen balancieren.
Um schnellwachsendes Holz zu schaffen, werden Eukalyptusbaumgruppen bis zu riesigen Plantagen gepflanzt. Das Holz wird hauptsächlich als Feuerholz, zum Bau von Rund- und rechteckigen Häusern verwendet und für sämtliche Baugerüste (Nirgends war ein Baukran zu entdecken!!). 001Eukalyptusgeruest
Betonieren ohne Kran und Betonpumpe
Ebenso soll die Pflanze die Erosion stoppen. Ein mittelgroßer Baum (ca. 5 m hoch) wurzelt knapp 2 m tief. Da es jedoch keine endemische Pflanze ist, gibt es Probleme bei der Verrottung. Die stark ölhaltigen Blätter können von den hiesigen Erdbakterien schlecht verwertet werden und sie haben angeblich einen sehr hohen Wasserverbrauch. Unserer Meinung nach überwiegen jedoch im Moment die Vorteile, da der Holzverbrauch der einheimischen Gehölze wesentlich reduziert worden ist.
Am Spätnachmittag kommen wir in der Betegezpension/Gondar gerade recht zur traditionellen Kaffeezeremonie. Die Kaffeebohnen werden zunächst auf kleinem Holzkohlefeuer geröstet und anschließend im Mörser zu frischem Kaffeepulver zerstampft. Währenddessen kocht das Wasser. 002Kaffezeremonie
Auf einem weißen Tablett, das auf grünem Gras steht, sind viele kleine Kaffeeschälchen hergerichtet. Nun kommt der frisch gemahlene Kaffee in die eigentliche Kanne und wird immer wieder mit heißem Wasser aufgegossen. Vom Kohlefeuer werden einige glühende Stücke in ein Stövchen gelegt und darauf Weihrauch verbrannt. Dies verströmt einen feinen Duft. Der Kaffee wird 3 mal aufgegossen, ausgeschenkt und dabei mit jeder Runde schwächer und ist sehr verträglich. Dazu werden manchmal Stücke eines großen coffee-breakfast-Kuchens gereicht. Die Zeremonie dient der Geselligkeit, um Nachbarn oder Freunde einzuladen, sich zu treffen und miteinander zu reden.
12.11.2007 Das älteste und beeindruckendste von Gondars Gebäuden im Gemp ist der zweistöckige Palast von Kaiser Fasilidas. Mehrere Bauwerke verschiedener Regenten von ca. 1660 bis 1730 stehen auf engstem Raum, außerdem ein Löwengehege, in dem seit ungefähr 7 Jahren keine Löwen mehr sind. 003PalastGondar
004DebreBirhSelassi Die schönste Kirche Gondars ist Debre Birhan Selassie, auch Dreieinigkeitskirche genannt. Die Decke ist mit wunderschönen geflügelten Engelsköpfen geschmückt und von Gesicht zu Gesicht ändern sich Mimik und Ausstrahlung. Die Wände tragen großartige biblische Szenen.
In unserer Pension treffen wir auf viele Traveller und es gibt stundenlangen Erfahrungsaustausch. Besonders lustig ist es mit einer Dreiergruppe von jungen Männern aus Neuseeland, Australien und England. Einer von ihnen sprüht sein ganzes Zimmer mit Insektengift aus, um die „bedbocks“, die er aus den Bergen mitbrachte, abzutöten. Bernd macht Jokes mit ihnen und prompt entdecken wir bei uns auch einen. (In der Kirche eingefangen!) Das bedeutet ab sofort strenger Kleiderwechsel und Kontrolle vor dem Fahrzeug, alles Verdächtige wird in Plastiktüten mit Insektenspray behandelt. Nach dem Besuch der letzten Kirche Äthiopiens kommt es zur Generalreinigung des gesamten Inventars.

Das Bussystem hier finden wir hervorragend. Du hebst den Finger an der Straße und schon hält ein Toyota Hiace Bus, der dich für 1 Birr (weniger als 10 Eurocent) in deine Richtung mitnimmt und aussteigen lässt, wo du möchtest. Das wäre das Supersystem für uns. Schnell und billig!
05CheneckCamp
Chenek-Camp Suchbild: Wo steckt unser Bremach?
16.11.07 Man kann nur jedem Bergbegeisterten raten, sich die Simienberge Äthiopiens einmal anzuschauen und dort zu wandern. Mit unserem fürsorglichen, bescheidenen Führer Frew (Friju) sehen wir hunderte der endemischen Geladapaviane, viele Steinböcke, einen Lämmergeier, horned bill, eurasian bee eater, getüpfelter Perlkauz, Klippspringer, Menelik bushbock und Erika – Bäume!, wohlriechenden wilden Berg - Thymian und andere Bergpflanzenarten, die er uns genauestens erklärt. Wir übernachten im Sankabercamp. Am Abend sitzen wir am Lagerfeuer mit den Scouts und einem netten Belgier zusammen, der eine mehrtägige Trekkingtour beginnt. Die Maultiere werden mit höchstens 45 kg beladen und es geht von Camp zu Camp.
06Gelada Über die Geladababoons:

Ein besonderes Merkmal der Männchen ist ein rotes Herz auf der Brust, das bei sexueller Erregung eine knallrote Farbe annimmt. Sie fressen ausschließlich vegetarisches: feine Blütchen, niedrige Kräuter (Thymian) und die Blütenstände und Früchte der Hochlandgräser.
07Gelada1
Jugendlicher Männchentrupp
Wir sehen einen kleinen Männertrupp von 6 halbwüchsigen und am Lagerfeuer erzählt uns ein äthiopischer Biologiestudent, was es damit auf sich hat: Die jungen Männchen haben sich von der Horde abgekoppelt und werden in ca. 3 bis 4 Monaten, nachdem sie stark genug geworden sind, im Zweikampf einen der Herdenführer herausfordern. Dieser verlässt dann die Gruppe oder er bleibt untergeordnet dabei, um seine eigenen Nachkommen zu schützen, die sonst von ihren Müttern umgebracht würden.
Der Großteil der Bevölkerung ist mit Lebensmitteln versorgt. In den Bergen treffen wir jedoch häufig auf Hirtenkinder, die nur ein Tuch um den Körper gewickelt tragen. Viele dieser Jungs haben auch in Höhen von über 3000 m keine Hosen und Schuhe an. Hier mit unserer mitgebrachten Kleidung zu helfen gestaltet sich schwierig, kaum stoppt das Fahrzeug, kommen bergab und bergauf im Hürdenlauf Kinder angespurtet und so stehen dann nicht nur 3 sondern 10 da. Es wird jedoch auch akzeptiert, wenn wir nur einem Kind eine passende Hose oder einen Pulli schenken. Wir entwickeln uns zu Größenexperten und sind dann froh, in einer Mission dankbare Abnehmer für die restliche Kleidung gefunden zu haben (s.u.). Ein weiteres Problem sind die vielen Bettler in den größeren Städten wie z.B. Gondar, Axum und Mekele. An einzelnen Stätten halten sich so viele auf, dass man eigentlich keinem etwas geben kann. Wir unterhalten uns mit Kim und Tim (www.timkimvillage.nl) darüber und kommen zu folgender Lösung für uns: Haben wir Bananen oder Brot zur Verfügung, geben wir den Kindern oder Müttern. In Gondar kaufen wir beim Bäcker Brot und laden 2 Jungs dazu ein. Am Ende sind es 6, die wir versorgen. Eine andere Möglichkeit in Gondar (Betegez – Pension) und Addis Abeba ist das Projekt „Peace of mind“. Für ½ Birr sind Coupons zu kaufen, die man verschenkt, dafür gibt es dann 2 Brote abzuholen. Bei der Wundversorgung entsteht dasselbe Problem: Verarztet man einen, so steht plötzlich eine Warteschlange vor uns. Den Großteil unseres Verbandsmaterials geben wir deshalb später auch an der St. Augostina Klinik in Endasilassie bei Schwester Constanza ab, die alles sehr gut gebrauchen kann.
Es gelingt uns nicht immer, die ewige Bettelei zu ignorieren und wir stellen fest, dass wir deshalb zu den Leuten manchmal unfreundlich werden. Bis auf 3800 m wird Getreide angebaut, in tieferen Lagen Teff, aus dem die landestypische Enjera hergestellt wird. Es ist ein flacher, auf einer Seite schwammartiger Pfannkuchen, der mit vegetarischen Saucen wie Linsen, scharfer Berberepaste, Kichererbsenbrei, Kartoffelgemüse und auch Fleisch (Key Wat oder Alicha) und Sauce zu jeder Tageszeit gegessen wird.
Im Moment (Mitte bis Ende November) ist die Haupternte in 2000 m Höhe in vollem Gange. Mit Handsicheln wird das Getreide am Boden büschelartig abgenommen und mit Hilfe von Rindern gedroschen. Spreu vom „Weizen“ trennen ist ebenfalls Handarbeit.
08TigrayBauer
Bauer auf dem Weg ins Dorf
09TigrayStroh
Stroh wird über steile Berghänge getragen
Als wir das Gebirge verlassen, halten wir doch immer wieder an, um die grandiose Landschaft zu betrachten und die Affen, die sich in der morgendlichen Sonne auf Bergwiesen erwärmen, zu beobachten.
010FrauTigray
















Junge Tigrayfrau
Unsere Fahrt führt uns auf einer Straße, die zum Teil öfters einem Geröllfeld gleicht, weiter in Richtung Axum. Es geht auf und ab über den Wolkefitpass und andere Bergpässe. Die Bevölkerung wechselt nun von Amharen (amharisch ist die Landes-sprache) zu den Tigray, auch an den Frisuren der bildhübschen Frauen zu erkennen.
Am Abend nehmen uns 2 Priester in Endasilassie in ihrer Mission auf. Wir besuchen die Charitéschwestern, die hier hervorragende Arbeit leisten. Sie haben einen Kindergarten aufgebaut, der seit diesem Jahr 4 Gruppen umfasst. Die Ältesten werden bereits wie unsere Erstklässler unterrichtet. Schwester Constanza führt die St. Augostina Klinik, in der Erstversorgung für Kranke, Aidstests, Bluttests und Geburtsvorbereitung durchgeführt werden. schulklasse
Missionsschule: Kinder beim Frühstück
Alle Gebäude sind vorbildlich gebaut und picobello sauber. Um ihre Arbeitskräfte gut zu ernähren werden Kühe und Schafe gehalten. Endlich erhält Bernd von Schwester Christine das lang gesuchte Rezept für Berberepaste.

19.11.07 In Axum führt uns ein junger Radfahrer zum Kaleb – Hotel, in dem Bernd mit Uli zusammen 2003 übernachtete. Axum war die Hauptstadt des einflussreichen Axumitischen Königreichs, das um Christi Geburt größere Bedeutung erlangte. Die Axumiter führten das Geez, eine geschriebene Universalsprache ein, bildeten eine politische Einheit und im 4. Jahrhundert wurde das Christentum zur Staatsreligion. In der Abenddämmerung besuchen wir das Areal der Heiligen Maria von Zion: eine neuere Kirche – erbaut von Haile Selassie – mit 1000 Jahre alter Bibel, den Kronen verschiedener Regenten und die alte Kirche, in der angeblich die Bundeslade aufbewahrt wird.
Hier wird die Bundeslade aufbewahrt und z.Zt. von 2 Priestern bewacht
11AxBundeslade
Axumitische Stelen sind Grabsteine, die auf Gräbern wichtiger Persönlichkeiten errichtet wurden. Die monolithischen Granitsäulen wurden im nahe gelegenen Steinbruch gewonnen und wahrscheinlich auf großen Baumstämmen hier hergebracht. Nach der Anbringung von Verzierungen wie Fenster und Türen wurden sie vermutlich mit Hilfe von Elefanten und einer schiefen Ebene aufgerichtet. Damals gab es in Äthiopien noch viele Elefanten. Bernd ist schwer enttäuscht, weil das nahe gelegene Stelenfeld mit hässlichem Wellblechzaun umgeben ist. Leider ist dies notwendig, da sich der schönste Obelisk zur Seite geneigt hat und sein Fundament neu befestigt werden musste. 13AxumStele
Verantwortlich dafür war eine Baugrube direkt daneben, in die der „Monolith“ aus Italien eingebaut werden sollte. Auch heute steht er immer noch nicht, sondern wartet in 3 Teilen auf seine Aufrichtung.

Am 23.11.07 geht unsere Reise weiter über Adwa, Adigrat, Yeha – Tempel mit Kirche nach Mekele, die Hauptstadt der Tigrayprovinz.

Auf dieser Strecke sind die Chinesen! fleißig am Straßen bauen. Es geht flott voran und die Bevölkerung freut sich sehr darüber. Wir rätseln immer wieder, wie wohl der Ausgleich für diese Dienstleistung aussieht. Auch in den Geschäften ist die Anwesenheit Chinas an den Produkten deutlich zu sehen.
14AxSchulkinder Übers Land verstreut fahren wir an sehr vielen Schulen vorbei. Von jung (ca. 6 Jahre) bis alt (ca. 20 Jahre) marschieren hunderte von Kindern und Jugendlichen zu Schulen, Colleges und auch Unis. Sie sind mit einer Schuluniform farbenfroh gekleidet. Unterricht läuft in 2 bis 3 Zyklen ab: 8 bis 12 Uhr, 12.30 bis 16 Uhr und 18 bis 21 Uhr (zahlende Schüler, Abendschule für Erwachsene).
Zwischen 11.30 und 12 Uhr entstehen große Schülerbewegungen auf der Straße. Jeder trägt stolz seine Hefte und Bücher. Das Bildungsniveau verglichen mit unserem europäischen Standard ist jedoch relativ niedrig.

In Mekele rüsten wir uns zu einem Stadt- und Marktgang so „diebstahlsicher“ wie möglich – ohne Geldbeutel, Handtasche, Foto, nur mit durchsichtiger Plastiktüte. (Stammtischfreunde haben hier schon einen Diebstahl erlebt und Bernd ebenso einen Versuch.) Neben frischem Gemüse und Butter! erstehen wir einen Salzbrocken aus der Danakil – Senke. Manchmal können wir beobachten, wie unsere Plastiktüte mit Blicken durchbohrt aber anscheinend für nutzlos befunden wird.

Bis nach Lalibela sind es ca. 8 bis 10 Stunden Fahrzeit. Wieder geht es auf und ab durchs Äthiopische Hochland: Eine ganz neue Erfahrung ist für uns, dass Straßen auch über einen Berggrat führen können, links und rechts stürzen die Steilhänge in die zweite Hochebene ab. Über unseren Weg hüpfen die ersten Kapuzineräffchen. In Lalibelas Bergen finden sich außer Kirchenbegeisterten wieder eine Menge Wanderer und Tourengeher ein. Auch in Lalibela findet Bernd nichts mehr so vor wie 2003, auch hier hat der Fortschritt Einzug gehalten. Zur Zeit wird ein Teil der Felsenkirchen (aus weichem roten Vulkangestein gehauen) mit modernsten Dächern geschützt. Die alten hässlichen Gerüste sind verschwunden.
Wir besichtigen Bet Metane Alem, Beta Mariam, Beta Georgius, Meskel und Bet Danakel, Bet Golgatha und Bet Mikael. Die Südgruppe mit Bet Merkorios, Abba Libanos und Bet Gabriel Rufael folgen am Mittag. Yemrehanna Kristos, eine Holzkirche in einem Felsspalt errichtet, mit über 5000 Skeletten dort gestorbener Pilger und Na’akuto La’ab bilden den Schluss unserer Besichtigung. 15LalGeorg
Georgskirche, ein monolithisches Bauwerk aus rotem Vulkangestein
Auf dem Rücken zweier Mulis lassen wir uns hoch über Lalibela hinauftragen zu dem kleinen Kloster: Ashetan Maryam. Manchmal war die Steigung so steil, dass wir diese Passagen zu Fuß bewältigen mussten. In fast 4000 m Höhe genießen wir den Ausblick nach allen Himmelsrichtungen bei herrlichem Sonnenschein. Die aus Ziegenleder gebundene Bibel besticht mit naiver Malerei und mit Ornamenten verzierter Ge’ezschrift.
17LalMuli
Maria auf dem Muli in Richtung Kloster
Auf der Straße nach Bahir Dar denken wir nach einem Abzweig, diese Straße kann’s wohl nicht sein - ist zu schlecht! Nach 6 km müssen wir uns erklären lassen, dass dies die Hauptstraße nach Bahir Dar ist. Schweren Herzens drehen wir wieder um und legen ca. 200 km zurück, bis wir auf Asphalt treffen.
Im kleinen Paradies vom Ghionhotel legt sich Bernd sofort unters Auto, um den Zustand zu kontrollieren. Tatsächlich ist eine 100 mm lange Schraube der Kofferbefestigung abgebrochen und die Spurstange ist verbogen. Trotzdem genießen wir den Aufenthalt sehr, denn im Garten stehen 300 Jahre alte Bäume, es blüht üppig und die gelben und roten Blüten werden überall als Dekoration benutzt. Abends finden sich regelmäßig Geier, Seeadler und horned bills ein.
19BahDarPapag
Papageien im Hotelgelände
20BahDarBoot
Papyrusboote halten nur begrenzte Zeit.
Am 1.12. tuckern wir mit einem Motorboot zu verschiedenen Klosterinseln im Tanasee. Wir wandern durch dichte Kaffeepflanzungen, die von hohen Urwaldriesen überschattet werden und besichtigen Entos Eyesa Monastery, Ura Kidane Meret und Beta Kebran Gabriel. Wir bestaunen den Ursprung des Blauen Nils, der sich braun aus dem Tanasee wälzt. Der erste Hippo begleitet uns dabei. Papyrusboote versorgen die Inseln und bringen Waren bis zu einem Gewicht von 2 Tonnen! nach Bahir Dar.
20BlueNileFalls
Blue Nile Falls
Am 1. Advent (2.12.) erleben wir an den Blue Nile Falls ein Highlight. Einer der Generatoren des Elektrizitätswerkes wird gewartet (normalerweise wird dafür ¾ des Wassers abgezweigt) und so stürzt ein gewaltiger, tosender Wasserfall in die Tiefe. Eine Schulklasse von Jugendlichen ist im totalen Glück. Sie rennen johlend auf den Hügeln durch die Gischt. Manche von ihnen kommen völlig durchnässt den Hang herauf.
Da wir gestern die letzte Kirche besichtigt haben, ist heute Nachmittag Großwaschtag angesagt. In den Steinbecken der Wäscherei wird alles gewaschen bis zum Sitzüberzug, um die „bedbocks“ (kleine schwarze Springkäfer, die ungemütlich zwicken) entgültig zu besiegen.
22JungAethiopier
Junge Äthiopier in Bahir Dar
 
21Moench
Mönch
4.12.07 Auf der Strecke von Bahir Dar nach Addis wird die Nilbrücke durch eine neue ersetzt und täglich ist die Straße zwischen 12 und 17 Uhr gesperrt. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig über die Brücke zu kommen, doch im nächsten Dorf gilt auch für uns: 5 Stunden warten, da auf der Bergstrecke Sprengungen durchgeführt werden.
In Addis Abeba haben wir folgende Programmpunkte: Generalüberholung des Fahrzeuges mit KFZ Mechaniker in einer Werkstatt mit Ölwechsel, Wechsel der Bremsflüssigkeit, Durchwechseln aller Räder und Überprüfung aller Schrauben. Maria ist Aufpasser über Bernds Werkzeug, da mindestens 10 Personen das Geschehen aus nächster Nähe verfolgen. Anscheinend gibt es Leute, die Zeit haben, einen halben Tag bei uns zuzuschauen und sich nebenher noch die Schuhe putzen lassen. Ein Genießertag im Hiltonhotel mit Friseur (Maria 5,50 Euro!!). italienisch einkaufen und in der Bar ein Glas Wein trinken.
Nationalmuseum mit Lucy
Visum für Kenia
Essen im „African Queen“ mit Sauerbraten, Rindsrouladen und Spätzle!!!!
Beer Garden Inn (Biergarten wie Barfüßer in Neu Ulm)

Wir erfahren am Freitag von einem Festival in Awasa, bei dem sich alle Stämme Äthiopiens versammeln und so starten wir in Richtung Süden auf die Adenium Campsite von Jana Franke und Kuratu Assefa in Awasa.
23Unfall
Viele umgestürzte LKWs und Überlandbusse
In Debre Zeit sind wir begeistert von den vielen netten Strassencafés. Auf der Strecke zählen wir 10!!! umgestürzte LKWs oder Busse. Unsere Vermutungen sind: Ausweichmanöver vor Eseln und Menschen oder das Kauen von Cat, einer Droge.
24Fussgänger
Äthiopien: Ein Volk von Fußgängern
Die Landschaft verändert sich zu einem weiten Hügelland, hier liegen die ersten Seen, Awash River und Lake Ziway des Großen Grabenbruchs.
An der Straße sehen wir riesige Blumengewächshäuser, deren Produkte nach Holland geflogen werden!! und eine Erdbeerplantage. Wir kaufen sehr leckere Erdbeeren, das Körbchen für 1 Euro. Die Anlage war ursprünglich für den Export gedacht, nun muss der Eigner vergrößern, um überhaupt ausführen zu können. Sämtliche Erdbeeren werden nämlich im Land selber verkauft.
Am Ziway – See treffen wir auf völlig zutrauliche Marabus und Ibisse. Die Fischer filettieren direkt am Wasser und so bleibt eine Menge feiner Innereien für die Vögel übrig. Bernd freut sich schon auf ein Fischessen im Langano Restaurant, doch der Wirt verkauft seine Fische direkt nach Addis. Also am See „no fish!“ Man sieht einmal wieder, wie schnell sich hier alles ändern kann, tolle Restaurants und Plätze verlieren an Qualität, neue andere sind hervorragend. 25Marabu
Marabu mit fischgefülltem Kropf
In der blühenden und grünen Adenium Campsite (N 07° 04.627 E 038° 29.050 – demnächst unter neuer Leitung) in Awasa treffen wir auf alte bekannte Traveller, die boys aus Australien, Neuseeland, diesmal mit Freundinnen, Jan und Rita aus den Niederlanden und die French – family mit ihren 2 Jungs.
Alle wollen auf das große Event, auf dem sich mehr als 80 Stämme aus ganz Äthiopien präsentieren. Außerdem findet eine große Ausstellung statt und Leute, die großes für das Land geleistet haben, werden geehrt.
26AwasaFestival
Festival in Awasa
Am 11.12. beschließen wir, doch über den Turkanasee nach Kenia einzureisen. Deshalb geht es nochmals zurück nach Addis, um uns im Carcustoms Authority (5 Minuten) einen Ausreisestempel fürs Carnet de Passage zu holen.
Die Reise geht auf Asphalt über Jimma (Temsky Pension), auf sehr schlechter Straße nach Bebeka ins Guesthouse der staatlichen Kaffeeplantage. Auf der Rough- und Lochroad nach Dimma begleitet uns zunächst ein Polizist und in Gurafarda kaufen wir einen wunderbaren Honig. In Dimma steigt ein Äthiopischer Schulrat zu. Die Regierung hat seit einigen Jahren ein Bildungsprojekt bei den Surma begonnen. Es gestaltet sich recht schwierig, die Suri in die Schule zu bekommen. Als Anreiz dient gestelltes Essen, Kleidung und auch Schlafmöglichkeiten. In Kibish können wir uns auf das Gelände des Government stellen, dort schütteln wir 30 freundliche Surmahände: „charlie“.
Am selben Abend marschiert im Gänsemarsch auf dem Gelände eine ca. 30 Mann starke, bewaffnete Abordnung des Bumestammes ein, die in einem 2-Tagesmarsch aus dem Sudan kommen. Mit Stulpen aus Autoschläuchen sind ihre Unterschenkel vor Schlangenbissen geschützt. Die Ankömmlinge werden von einem Menschenauflauf bestaunt und von Regierungs- und Stammesmitgliedern begrüßt. Es ist eine Friedenszusammenkunft zur Verbrüderung der Stämme. Im Dorf wird gemeinsam Tedj getrunken (wird auf der ganzen Strecke in Mengen angebaut, jedes 2. Haus ist eine Tedjkneipe). Tedj ist ein vergärtes Getreidegetränk mit Alkoholgehalt.
Am nächsten Tag wird groß gekocht und weiter gefeiert.
Die Surma rasieren sich in das Haar geometrische Formen. Die großen, selbstbewussten Männer tragen ihren traditionellen, farbigen Stoffumhang, Kalaschnikows und Dongastäbe. Einige Frauen der Surma verwenden noch Lippenteller aus Holz oder Ton, die meisten jungen Mädchen haben jedoch nur noch Tonplatten in den Ohrläppchen, was hübsch aussieht. Öfters begegnen uns Frauen, deren Lippe operiert und wieder geschlossen wurde. Ihr außergewöhnliches Aussehen haben sie zum Geschäft gemacht und jedes Foto kostet mindestens 2 Birr.
29Surmamädchen
Junges Surmamädchen
31SurmaZiege
Surmamann transportiert geschlachtete, ausgebeinte und getrocknete Ziege auf dem Kopf (Preis 10 Birr entspricht 1 Euro!!)
30SurmaLippe





Surmafrauen mit Lippenteller
Bernd besucht Richard Grees’s Freund Arbora, ein einflussreiches Stammesmitglied. Die kreativen Kinder in seinem Kral spielen gemeinsam und bemalen sich. Die Hilfsmittel sind (Schul)Kreide- und Aschebrei und Papyrus als Druckstempel. Richard Grees dreht Filme über den Stamm und die traditionellen Dongakämpfe (Stockkämpfe) der Surma. Dafür erhielt er bereits einen Filmpreis.

32AffesuchtBanane

33AffeklautBanane
Zurück im sehr ruhigen, beschaulichen Camp Bebekas werden wir durch eine Horde Vervetmonkeys auf Trab gehalten. Nachdem sie die Lage durch das Fenster im Auto gecheckt haben, sind sie so frech und stehlen uns Bananen aus dem Fahrzeug.
Wir treffen hier ein deutsches Paar, Ute und Andreas aus Albstadt mit Driver und Koch, sie laden uns zu Suppe, Hühnchen, Gemüse und Nachtisch ein.
Bei einer Plantagenführung in der staatlichen Kaffeeplantage zeigt sich, dass Kaffeeproduktion mit sehr viel Handarbeit verbunden ist. Jetzt, im Dezember, ist das Ende der Ernteperiode. Es regnet kaum und die Früchte müssen schnell geerntet werden, da sie an Flüssigkeit verlieren. 34Kaffeepflanze
35Kaffeeroh
gewaschener, grüner Rohkaffee

36Kaffeesortieren
getrockneter Kaffee wird von Hand sortiert
Die Produktion beginnt mit der Handernte, die dann am Wäge- und Waschhaus abgeliefert wird. Je nach Saison schafft ein/e Pflücker/in zwischen 20 und 80 kg täglich, dabei hilft oft die ganze Familie mit. Der von der äußeren Schale befreite Kaffee (Maschine) wird nach Klassen maschinell vorsortiert und jeweils 24 Stunden in 3 Wasserbecken eingeweicht und gereinigt, dann mit der innersten Umhüllung auf langen Trockentischen täglich ca. 4 Std. getrocknet. Bei zu starker Sonneneinstrahlung werden die Bohnen abgedeckt. Nun kommt die Erfahrung der Leute ins Spiel. Sie sortieren minderwertigen Kaffee von Hand aus. Am Ende wird in 60 kg Säcke abgefüllt, vernäht und zum Verkauf abtransportiert. Die Käufer schälen, rösten und mahlen den grünen Kaffee dann selbst. Außer Kaffee findet man hier Zimt-, Pfeffer- und Kardamompflanzungen. Es werden junge Pflanzen gezüchtet und Pflanzversuche durchgeführt.
Zum Glück haben wir 2 große Dieseltanks, denn in Mizan Teferi gibt es am 19.12. auf der Rückfahrt nach Jimma keinen Treibstoff. Weiter geht es nach Sodo auf einer guten Gravelroad (erste 20 km sehr schlecht). Die Straße ist zwischendurch immer wieder durch Wasserläufe zerstört, diese Stellen sind jedoch mit 4 x 4 recht gut zu durchfahren. Wir überqueren den Omo River auf seiner einzigen Brücke und übernachten in Sodo im Bekele Mola Hotel für 40 Birr.

40Dorzehaus Am 21.12.geht es auf einer löcherigen Asphaltstraße Richtung Chencha zu den Dorze. Heute finden wir am Berganstieg eine verbreiterte Gravelroad vor. Immer mehr kleine Frauen (Gamopeople) kommen den Berg herunter, um auf den Markt zu gehen. Sie sind sehr witzig und zu Späßen aufgelegt. Kurz vor Chencha besuchen wir eine charakteristische Dorzehütte aus Bambus. Für die Dichtigkeit sorgen eine Art Schindeln. Es gibt einen Vorraum, der die Gäste aufnimmt und einen zweigeteilten Hauptraum.
In einem Teil hausen die Tiere, im anderen sind Küche und Schlafraum für die Menschen untergebracht. Der gesamte Innenbereich ist geschwärzt vom ständigen Kochfeuer. Vorräte hängen an der Decke oder sind in Kalebassen, die an der Wand hängen. Der Hausherr verdient mit einem Handwebstuhl den Unterhalt der Familie. Die Stoffe sind sehr fein und an den Enden mit komplizierten Mustern versehen.

22.12.07 In Arba Minch genießen wir auf der Terrasse des Bekele Mola Hotels den Blick auf die beiden Seen Abaya und Lake Chamo mit seinem Naturpark, in dem es viele Hippos und Krokodile zu finden gibt. In der Nacht sieht man die gelegten Feuer in der Ferne. Immer öfter hören wir Stimmen, die leider mit baldigem Krieg im Norden rechnen. Hier am See kann man wieder herrlichen Fisch essen.
41Arboremädchen
Arboremädchen
Am Sonntag, dem 23.12. ist wieder ein guter Reisetag. Es sind kaum LKWs unterwegs. Unser Ziel ist der Montagsmarkt in Turmi. Über den Straßenzustand durch die Flussbetten erkundigen wir uns in Weyto. Alles ist trocken und so nehmen wir die Strecke über Arbore zum Greenland – Camp. Es macht viel Spaß, über die Berge und durch die Flussbetten zu fahren. Wir treffen wieder auf Ute und Andreas und verbringen nach dem Montagsmarkt in Turmi und nach dem „bull jumping“ zusammen einen gemütlichen Heiligen Abend. Die auf dem Markt gekaufte Ziege (120 Birr) ist unser gemeinsames Abendessen mit Koch und Driver. Anstelle von Christbaum und Weihnachtskugeln besteht unsere Dekoration aus frischen Blüten und es gibt als Überraschung von Bernd einen echten Christstollen. (Dank Hilton-Hotel Addis)


Auch hier in Turmi sind Fotos nur gegen Bezahlung von 2 Birr zu bekommen.
42Hamermann
Hamermann
43Hamerfrau
Hamerfrau verheiratet (sieht man am Halsschmuck)
44Hamermädchen
Hamermädchen
Ein Junge führt uns zu einem Dorf, wo heute die Zeremonie des „bull jumping“ stattfindet. Die Mädchen singen und tanzen mit Glöckchen an den Beinen.
46Bemalungsritual Die jungen Männer bemalen sich kunstvoll gegenseitig ihr Gesicht und richten sich Ruten her. Nun wählen die jungen Frauen ihren Liebsten aus, der sie mit der Rute auf den Rücken schlagen darf – das soll ihre Stärke beweisen: „Schau her, du kannst mich schlagen, es macht mir nichts aus, ich bin stark und kann Schmerzen ertragen!“
47Vorbereitungsritual
Beschwörungsritual vor dem eigentlichen bull jumping
Manche von ihnen haben schon viele Narben und blutige Striemen auf dem Rücken. Danach wird mit den Familien Kaffee und Tedj getrunken. Der Höhepunkt ist ein Beschwörungsritual für den jungen heiratswilligen Mann, der 4 mal über eine lange Reihe von quergestellten Bullen springen muss. Es klappt alles und der Jüngling darf nun heiraten.
Am 25.12.07 holen wir in Omorate unseren Ausreisestempel ab und verlassen die Straße Richtung Kenia. So stellen wir uns den „Busch“ vor. Es geht über Sand, durch unzählige Flussdurchfahrten, vorbei an Dornenbüschen mit bis zu 8 cm langen Dornen, die unser Fahrzeug kräftig zerkratzen. Die Landschaft ist wild, sehr abwechslungsreich und immer wieder schrecken wir kleine Dik Diks und große Horden von blauschwarzen Perlhühnern auf, die blitzschnell im Busch verschwinden. Neben unserer Spur sind öfters tief eingegrabene Rinnen, die zeigen, dass es bei Regenwetter kein Durchkommen gibt. Dann müssen Pausen von Stunden oder auch Tagen in Kauf genommen werden.
Wir sind froh, dass alles trocken ist und bleibt. Es begegnet uns den ganzen Tag kein Fahrzeug. Vereinzelt sehen wir noch ein paar Bewohner, zum Glück gibt es GPS und so finden wir den Grenzpunkt zu Kenia (3 Baracken). Ein Polizist prüft genau, ob auch die Ausreisestempel in unseren Pässen sind – das Carnet de Passage interessiert niemanden – „You can go!“ 48Wüstenrose
Wüstenrose
In ganz Äthiopien ist uns auf allen Straßen und Pisten der „Groß- und Einzelhandel“ des Landes immer wieder begegnet:
50Holzkohle
Holzkohle
51Autowerkzeug
KFZ Werkzeug, Wagenheber
52Bambussitze
Bambusmöbel
53Wasserkühlung
Wasserkühlung für Getränke am Fahrzeug
54Wollteppiche
Teppichhandel
55Steine
Steine für Haus- und Mauerbau
56Stangenholz
Eukalyptusstangen für Hausbau
57Bambusstangen
Bambusstangen für Haus- und Zaunbau
58Matten
Matten für Zäune und Abtrennungen
59Kruzifix
Kruzifixe und Bilderrahmen aus Speckstein
   
   
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Anhang:

Währung:
1 Euro entspricht mehr als 13 Birr, 1 US$ etwas mehr als 9 Birr (Je nach Bank)

In allen Dashenbanken VISA – banking per Internet möglich!! 2,5 % Servicegebühr

In den großen Städten und großen Hotels (z.B. Hilton, Sheraton) ATM

Dieselpreise: kein Diesel in Bebeka, Mizan Teferi, Kibish, Dimma, Turmi, Weyto, Arbore – evtl. Schwarzmarkt, jedoch mit Kerosin vermischt. In Bebeka und Mizan über Government mit 25% Zuschlag erhältlich. Literpreis etwas mehr als 5 Birr

Gebühren: Keine Einreise- und Ausreisekosten für Pass und Zoll. Zollverlängerung für Fahrzeug ebenfalls gebührenfrei. Carcustoms Authority, Addis Carnet de Passage notwendig

Bei der Route östl. entlang Turkanasee: Tank in Arba Minch oder Awasa füllen, sobald Möglichkeit gegeben, voll machen. Maralal erste Tanke! Carnet Ausreisestempel Carcustoms Authority, Addis Pass in Omorate ausstempeln lassen. In Nairobi Einreiseformalitäten regeln. Waypoints koennen von uns erfragt werden!
Visum in Deutschland beantragt und auf 1. November vordatiert. Gilt 3 Monate.

Essen in guten Hotels z.B. Menue mit Vor- und Nachspeise 30 Birr ca. 2,50 Euro p.P. ergibt mit Getränken für 2 Personen ca. 100 Birr, local food noch günstiger (ab 36 Birr incl. Getränke).

Campinggebühr zwischen 40 und 50 Birr komplett für 2 Pers. und Auto incl. Duschmöglichkeit

Ein Tipp zum kostenlosen Übernachten in Addis: Hilton Parkplatz: Einkaufen oder Essen oder Trinken und dort bleiben. (Nur für geschlossene Fahrzeuge)

Die Eintrittspreise:
Gondar: Debre Birhan Selassie 25 Birr p.P. Gemp 50 Birr p.P.
Simien Berge: Scout pro Tag 30 Birr obligatorisch 20 Birr für Fahrzeug 280 Birr 2 bis 4 Tage Aufenthalt für 2 Personen
Axum: Maria Zion 60 Birr p.P. Stelenfeld + neues Museum 50 Birr p.P.
Lalibela: Kirchen Ost- und Südgruppe zusammen 200 Birr p.P. Andere Kirchen zwischen 50 und 75 Birr p.P.
Bahir Dar:
Kirchen je 30 Birr p.P. Blue Nile Falls 50 Birr p.P. + Führer obligatorisch Schiff ½ Tag 80 Birr p.P. (mit 6 Pers. wurde gerechnet)

Gute Reiseführer: "Bradt und The Rough Guide"
Die Temperaturen
ca. 20 – 25° am Tag, nachts ca. 16° C (im Fahrzeug) in hohen Lagen
ca. 25 – 30° am Tag, nachts ca. 22° C (im Fahrzeug) im Omogebiet
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Afrikatour:

Vorbereitungen   

NU-Türkei   

Syrien   

Jordanien   

Ägypten   

Sudan   

Äthiopien   

Kenia   

Tanzania   

Malawi   

Zambia   

Namibia   
Weitere Reisen:

Namibia 2010/11   

Mozambique 2010