Afrikatour   2007/2008   
und weitere Reisen
 
Wichtige Infos für Traveller am Schluss eines jeden Reiseberichts
  
02.03.2008
Zeitraum: 25.12.07– 18.2.2008
   
Länder: Kenia.
   
"Jambo"! heißt nun die Begrüßung. In Illeret (der erste bewohnte Ort) melden wir uns bei der Polizei, die unsere Passnummern aufschreibt, aber keine Einreisestempel zur Verfügung hat die Formalitäten müssen wir später in Nairobi nachholen. Pater Florian baut hier in geduldiger und liebevoller Kleinarbeit eine Schule auf und verrichtet seinen Missionsdienst, obwohl er Prior des Benediktinerklosters in Nairobi geworden ist. In ganz Kenia findet man eine Menge kleiner Glaubensgruppen z.B.: Apostolic Church, Baptist Church, PEFA Church, Refuge of Hope und viele viele andere. Wir steuern durch den Sibiloi - Nationalpark bis Kobi Fora am Turkanasee, mit einem archäologischen Museum und wichtigen Grabungs- und Studienstätten.

01LkTurkana
Turkanasee
02KobiForaLkTurkana
Kobi Fora Camp am Turkanasee
Es gibt Dusche, aus Stein erbaute Dormatorien, aber kein Trinkwasser und auch sonst nichts zu essen und zu trinken. Der Trupp, der hier Dienst tut, scheint am einem traumhaften Ende der Welt unter traumhaften Bedingungen zu leben. Bis auf einen Mann sind alle am nächsten Morgen 8 Stunden unterwegs, um Trinkwasser zu holen. Wir verabschieden uns von ihm mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk und fahren beruhigt mit ca. 170 l Wasser und noch 250 l Diesel weiter in den Süden Richtung Loyangalani, die erste Ansiedlung nach einer weiteren Tagesreise.
03LkTurkana
Lavafeld am Turkanasee
Wir sind nun im Lande der Samburu, Turkana, Rendille und El Molo, einem der kleinsten Stämme Afrikas mit weniger als 2000 Menschen. Unsere Unterkunft "Mosaretu" wird von einer Frauengruppe geleitet, die sich und ihre Familien somit recht gut versorgen kann. Sechs leitende Mitglieder treffen sich wöchentlich zur Besprechung. Zum Duschen gibt es bei 35° C Außentemperatur heißes Quellwasser, das wir liebend gerne in den Bergen gehabt hätten - "but no problem!" - Hauptsache Wasser.
Ein Bäcker lässt sich von uns zum Brotbacken überreden. Damit er überhaupt Mehl und Holzkohle kaufen kann, bezahlen wir zunächst die Hälfte, von Maria erhält er Hefe- und Backpulvertütchen. Wir konnten ihn überzeugen: "Dienstleistung gegen Geld"! und nicht zu betteln und auf Geschenke von Touristen zu warten. Dies kostet uns einen halben Tag Überzeugungsarbeit. Das Brot jedoch ist super. Unter den Menschen herrscht heute (27.12.07) eine gewisse Unruhe - es ist Wahltag! 04MaralalElection










Viele Menschen warten in der Primary School mit ihren fein säuberlich in Plastikfolie eingepackten Personalaus- weisen auf die Wahl.
Samburumädchen 05Samburumaedchen
Alle sind gespannt, wie das Ergebnis der Parlamentswahl lauten wird und so harren Freunde und Bekannte auf Matratzen und Stühlen bis tief in die Nacht aus, um evtl. schon etwas vom Wahlergebnis zu erfahren. Am 28. liegt Raila Odinga mit 1 Mio. Stimmen vorne, am nächsten Tag nur noch mit 450000 und am 3. Tag steht Kibaki als Gewinner mit ca. 450000 Stimmen fest, was die Bevölkerung aber anzweifelt. Gerüchte werden laut, dass in manchen Wahllokalen die Wahlbeteiligung bei 110 % und mehr lag. Welch Wunder!!?
Wir fahren am 28. 12. früh los, denn der Weg soll wieder recht beschwerlich sein. Seit August fällt für uns der erste kräftige Regen und schon kommen uns an den Bergaufstiegen Sturzbäche entgegen. Im Süden von South Horr stoppen wir an einem schnuckeligen "Tante Emma Lädchen", das von einer freundlichen Engländerin verheiratet mit einem Samburu, geführt wird. Ebenso gehört ein "Minicamp" mit kleinen Hütten zum Übernachten dazu. 06SouthHorrEnglstore














Von einer "Weißen Samburu" und ihrem Mann geführter Store mit Waren zu moderaten Preisen für die Einheimischen
Über Lavageröllfelder, Steinpisten und wenigen kurzen sandigen Stellen erreichen wir nach vielen Stunden anstrengender Fahrt das "Yare Camel Camp" in Maralal, wo uns die Köchin eine prima Hähnchenmahlzeit zubereitet. Hier finden wir das "Schnellste Internet Afrikas" (mit Satellitenschüssel) von Laila Lesoipa, einer ansässigen Amerikanerin mit eigener Homepage - lailasamburu.centerblog.net.

Bernd muss nun fast täglich unter den Bremach zur Kontrolle. Der Gewinner des diesjährigen "Professional Camel"- Rennens, Ernest Lengupaye, ein Samburu, klärt uns über manche Traditionen des Stammes auf: Die erste Frau wählt der Vater des Bräutigams aus, sie darf nicht Mitglied des selben Clans sein. Die "Bank" der Samburus und auch der Maasai ist das Vieh. Zur Hochzeit erhält der Brautvater entweder 5 Kamele oder Rinder, oder 20 Ziegen oder 8 Esel. Ein Vater mit vielen schönen Töchtern kann also recht reich werden!
07Star
Farbig schillernder Star im Yare Camel Camp
Aus den Großstädten Nairobi, Mombasa und Kisumu hören wir von blutigen Krawallen. Das Tanken in Maralal ist sehr teuer, wir sind jedoch froh, dass unsere Treibstoffbehälter wieder voll sind, denn am nächsten Tag findet sich im ganzen Ort kein Tropfen Diesel mehr. Die Wahl zeigt die ersten Auswirkungen.
Auf der Weiterfahrt übers Hochland begegnen uns zwei große, schwer bewaffnete Gruppen von Kriegern. Wir fragen uns, was sie wohl tun hier gehen die Meinungen deutlich auseinander: Ein Pfarrer, den wir treffen meint, sie gehen Vieh stehlen, die andere Meinung ist, sie bewachen und durchstreifen das Gebiet. Um die politische Lage genauer zu erfahren, rufen wir in Nairobi Chris Handschuh, den deutschen Besitzer des Jungle Junction Camps und die Deutsche Botschaft an. Kurz entschlossen fahren wir in den Samburu Nationalpark und nicht wie vorgesehen in den Westen, in dem die Lage sehr brisant zu sein scheint. Dort sind insbesondere die Raila Anhänger stark vertreten. Bernd hält ständig Ausschau nach Krokodilen und Cheetahs. Am zweiten Tag wird seine Geduld von Erfolg gekrönt und wir sehen beides und noch mehr. Hier eine kleine Auswahl:
08Wasserbock





Wasserbock
09Toko                       Toko
10Pavian Pavian
11Perlhuhn                       Perlhuhn
12Cheetah                       Cheetah
13Netzgiraffe                       Netzgiraffe
Am Sylvestertag gehts vom Samburu Nationalpark ca. 50 km auf dem "East African Highway" (Ha, ha, ha!!! Wellblech und Löcher) nach Nanyuki zum idyllisch im Wald gelegenen "Mountain Rock Hotel und Camp".
14GPSAEquator
Nördliche Breite 0000,000, der Äquator
In Nanyuki stoppen wir am Äquator. Das entsprechende Schild steht ca. 20 m südlich von unserem GPS Beweis.
Nachdem es im Norden kein Obst und Gemüse gibt, finden wir hier alles im Überfluss: Mais, Getreide, Mango, Avocado, Zwiebeln, Bananen, Kohl, Kartoffeln, Erbsen und vieles mehr.

Da die politische Lage noch kritisch scheint und auf Anraten der Deutschen Botschaft bleiben wir weiterhin noch auf dem "Mountain Rock Camp", denn die "Central Highlands" sind ein sicherer Landstrich, hauptsächlich von Kikuyus (Präsident Mwoi Kibakis Stamm) bewohnt und bewirtschaftet. Beim fürstlichen Essen in der Forellenzucht "Trout Tree Restaurant" hören wir von einem Englischen Paar, dass Touristen im Westen gestoppt und deren einheimische Driver bedroht werden, sofern sie Stammesmitglieder der Kikuyu sind. Es beginnt nun ein "ethnisches Säubern" unter den verschiedenen Stämmen. In den Slums der Hauptstädte findet die Vertreibung von Minderheiten ebenso statt. Im Fernsehen sehen wir grauenvolle Bilder und die Situation im Westen wird immer bedrohlicher. In Eldoret wurde z.B. eine voll besetzte Kirche verrammelt und in Brand gesteckt, was viele Menschenleben gefordert hat. Verschiedene Politiker bemühen sich um Friedensvermittlungen, u.a. auch UNO Generalsekretär Ban Ki Moon und Kofi Annan.
15TroutTree
Trout Tree Restaurant mit herrlichem Ambiente
Auch Uganda leidet unter der Situation in Kenia. Es gibt Versorgungsengpässe und bei Kisumu und Eldoret Grenzübergriffe durch Soldaten gegen demonstrierende Oppositionelle. Die Demokratie droht an ethnischen Gegensätzen zu scheitern. Man befürchtet, dass Regierung und Opposition die Kontrolle an Bandenchefs zu verlieren droht. Die Bevölkerung ist sehr betroffen und bedrückt über die Situation und beobachtet das Geschehen fassungslos. Einen schönen Teil Kenias, Baringosee, Grenze zu Uganda und Umgebung, Nakuru, Thomsonfalls, Mombasa mit Tiwi Beach werden wir aus Sicherheitsgründen nicht bereisen.
In der Kleinstadt Nanyuki, am Fuße des Mount Kenia leben viele weiße Kenianer. Es ist eine Hochburg der Landwirtschaft und des Farmlandes. Deshalb findet man hier wohl auch alles, was es sonst nur in Nairobi gibt: Gasfüllstation, viele Geschäfte, Banken und eine tolle Bäckerei mit Schneckennudeln und dunklem Brot, auch Treibstoff, der in Nairobi z.Zt. ausverkauft ist. Am 04.01.08 melden wir uns vorsorglich bei der Polizeistation in Naru Moru. Es wird ein Reportbericht erstellt, da wir nicht - wegen der Einreisestempel eigentlich notwendig - nach Nairobi fahren. Von der Fahrt dorthin wird uns immer noch abgeraten. Stattdessen besuchen wir das sehr familiär geführte Gästehaus Sandai bei Nyeri von Petra Allmendinger, einer Göppingerin.
16SandaiGaestehaus
Gästehaus Sandai www.farmurlaub-afrika.de
Das Haus ist voll, denn einige Leute sind noch von den Weihnachtsfeiertagen und Sylvester hier. Da wir unser Auto haben, macht der Zuwachs keine Probleme. Petra ist seit einem Ÿ Jahr wieder in ihrem Gästehaus, in dem auch Safaris in die umliegenden Parks angeboten werden, wandern und Pferde reiten ist ebenso möglich. An der Anzahl der fürstlichen Dinner zählen wir später die Aufenthaltstage bei Petra. Es gab sogar Kartoffelsalat und Truthahn!
17WasserfallChania
Chania Wasserfall Aberdare - N.P
Wir besuchen den Aberdare Nationalpark. Er unterscheidet sich von den anderen Parks darin, dass er sehr dicht bewachsen ist, auch mit Bambuswaldgürtel. Bis auf Höhen von 3000 m müssen die Tiere entdeckt werden. Einige Wasserfälle stürzen im Urwald in die Tiefe. Abends versammeln sich u.a. Büffel, Antilopen, Warzenschweine und Elefanten an den Wasserlöchern. Im Treetop Hotel erfuhr Königin Elizabeth von England von ihrer bevorstehenden Krönung.
18Bambuswald                       Bambusgürtel
19TreeTopHotel                       Treetop Luxus Hotel
Ein Privatpark, der wirklich einen Besuch lohnt, ist die "Solio Ranch", in der schwarze und weiße Rhinos zu einer beachtlichen Population angewachsen sind, ebenso "Sweetwaters Game Reserve" mit 2 Attraktionen: Ein Schimpansengehege, in dem aus Gefangenschaft befreite Schimpansen leben, die Menschen gegenüber verständlicherweise sehr aggressiv sind und das zahme Nashorn Morani. 20NashornMorani
Zahmes Nashorn Morani: Es riskiert nur ein Auge und macht seine Siesta
21Wasserbueffel                       Wasserbüffel
22Breitmaulnashorn                       Breitmaulnashorn
23Colabude                       Privater Colaverkauf
Am 09.01.2008 starten wir zusammen mit Jessy Allmendinger und Herbert nach Nairobi. Über Telefonkontakte erhalten wir die Nachricht, dass die Lage z.Zt. ruhig ist.
Am selben Tag holen wir uns kurz und schmerzlos die Einreisestempel in unsere Pässe. Dass wir bereits 2 Wochen im Land sind, interessiert die Beamtin nicht. Im "Times Tower" lassen wir uns dummerweise im 9. Stock wieder wegschicken, doch nach einem zweiten Versuch am nächsten Tag im 10. Stock klappt es mit dem Carnet in 5 Minuten! Der Eine weiß vom Anderen nicht, was er im selben Gebäude tut. So ist halt Afrika. Wir campieren auf der "Jungle Junction" von Chris Handschuh. 24Nairobi
Nairobi Weltstadt
In Nairobi gibt es alles, was das Herz begehrt und so füllen wir unseren Kühlschrank ordentlich auf, kaufen sonstige Kleinigkeiten und gehen ins Internet. Am Freitag streunen wir durch den "Village Market" mit viel Afrikanischer Handycraft. Bernd verhandelt stundenlang um den Preis.

Durch die politische Lage ist die Bewegungsfreiheit in Nairobi sehr eingeschränkt. Das Nationalmuseum ist geschlossen und täglich hören wir, was in der Stadt und in der Umgebung los ist. Wir checken unser Fahrzeug und besuchen den "David Sheldrick Wildlive Trust" im Süden der Stadt, in dem Elefantenwaisen aufgepäppelt werden.
25Elefantwaise
Elefantenwaise im Sheldrik Projekt. www.sheldrikwildlifetrust.org
Um ein Elefantenbaby am Leben zu erhalten, müssen häufig wechselnde Betreuer Tag und Nacht mit ihnen zusammen sein, spielen und sie füttern alle 3 Std. vier Flaschen Milch zu je 3 Liter!
Zum Auswildern in anderen Parks werden sie dort noch jahrelang (6 bis 10 Jahre) begleitet und nachts an sichere Stellen zum Schlafen gebracht. Unser nächstes Ziel ist ein Glaskünster Zentrum. Wir sehen die besondere Art der hiesigen Glasblastechnik und bestaunen Glasprodukte wie Schmuck, Lampen, Blüten, sogar Tische und das ganze Künsterterrain. 26Kitengaglas
Kitengela Glashütten- und Künstlerdorf. www.kitengela.com Vergleichbar mit "Birkenried" in Günzburg
An der Handwerkerstraße Ngong Road müssen wir anhalten und die Metallarbeiten bewundern. Es entstehen meterhohe Giraffen für einen deutschen Kunden, die in Containern verschifft werden ein Traum leider für uns zu groß zum erwerben, aber 2 rostfarbene metallene Maasaifrauen werden von uns mitgenommen. Die Frage ist, wie bekommt Maria sie ins Flugzeug? 27JJ
Chris mit Frau und toller BMW Werkstatt. GPS S 01°17,325 E 36°45,635 Email: c_handschuh_68@yahoo.com


Wir treffen uns wieder mit Ursula und Bruno im Camp zum Erfahrungs- und Geschichtenaus- tausch über afrikanische Länder und Gepflogenheiten.

Am 18.01.08 fliegt Maria nach Hause, um organisatorisches zu erledigen, Ersatzteile mitzubringen, für die Langzeitafrikareisenden Bruno und Ursula nun endlich einen Backofen und ein GPS Gerät, und natürlich die Kinder, Freunde und Verwandte zu treffen. Die 3 Wochen sind voll gepackt mit Terminen und Kaufaktionen und sehr schnell vorbei. Das Gepäck ist beim Rückflug genau so schwer wie beim Heimflug, obwohl von Maria selber kein einziges Kleidungsstück dabei ist. Als Überraschung gibt es für Bernd Schwarzwurst, tolles Brot und Nussschokolade!

Strohwitwer Bernd fährt über Athi River nach Machakos. Die Straße ist im Bau Katastrophe!
In Wamunyu ersteht Bernd 3 wunderschöne aus Ebenholz geschnitzte "Moskitos", hergestellt von "Moskito", der so genannt wird, weil er ebenso dünn ist wie seine Figuren. Die Arbeiten sind sehr filigran, die Beinchen teilweise gerade mal 2 mm im Durchmesser. Sie werden in dieser Qualität nur noch von ganz wenigen Woodworkern produziert. Bernd besucht alleine den Amboselipark. In Tanzania den Arusha N.P., die Usambara Berge und Peponi Beach mit Pangani.

28HolzschnitzerMachakos
Holzschnitzer in Wamunyu: ca. 100 Woodworkers + Schmid + Verkäuferin in Eigeninitiative mit riesigem Verkaufsraum und Festpreisen!
Bei einem mehrtägigen Aufenthalt bei Chris in Jungle Junction (Nairobi) reparieren wir das Lenkgetriebe unseres Bremach. Schweren Herzens starten wir am 16.02. weiter nach Namanga, an die Grenze von Tanzania. Da bei Chris alles so bequem ist Waschmaschine, Küche, Einkaufen fällt das Wegfahren immer etwas schwer, vor allem auch, da viele Traveller zum "Labern" da sind. Aber die Reise soll ja weitergehen und die schön gelegene Riverlodge in Namanga ist ein guter Platz mit Äffchen, Blumen und riesigen Bäumen, um neu zu starten.

Auf fürchterlichem Wellblech geht es über 42 km zum Gate des Amboseli Nationalparks, für Bernd ist es das 2. Mal und er freut sich schon darauf. Zur Zeit werden viele Jungtiere geboren. Da es in letzter Zeit nicht geregnet hat, findet man die großen Büffel- und Elefantenpopulationen in den weiten Sumpfgebieten, wo alle bis zum Bauch im Wasser stehend grasen. Zwischen den Elefanten und im Hintergrund der schneebedeckte Kilimandscharo lässt es sich lange zur Beobachtung aushalten. Darunter auch wieder gerade 4 Wochen alte Babyelefanten. Hier eine kleine Tierauswahl:
29ElefantimSumpf                       Elefant im Sumpfgras
30Seeadler                       Seeadlerpaar
31Tuepfelhyaene                       Tüpfelhyäne
32ZebrasimStaub                       Zebraherde im Staub
33Loewenfamilie Löwenrudel:

2 weibliche und 4 Jungtiere
Und hier das klassische "Afrikabild", nach dem sich jeder Fotograf sehnt: Ein wolkenloser Kilimandscharo mit Wildtieren im Vordergrund hier Zebras.
34KilimandscharoZebras
Von Tete, dem Häuptling, werden wir ins Maasaidorf eingeladen. Bernd kennt ihn schon vom letzten Amboselibesuch. Wir dürfen ein Maasaihaus besichtigen und Tetes Frau zeigt uns stolz ihr 5 Wochen altes Baby. Wir tauschen Geschenke aus, Maria erhält von Tetes Mutter eine selbst gemachte Halskette und von seiner Frau ein schmales Halsband, Bernd einen mit Perlen geschmückten Zeremonienstab.

Maasai - Impressionen:
35Maasaifamilie                       Maasaifamilie: Tete, Frau und Mutter
36Maasaimama
Tetes Frau mit Baby
37Massai_f                       Massaifrau
38Maasaimaenner
Maasaimänner in voller "Action"


Matui Ole Manki, der ranghöchste Maasai des Amboseligebietes klärt uns über die Stämme auf:

Es gibt 6 Clans unter den Maasaistämmen:
1) KISONGO - im Süden von Kenia und Nordtanzania (Grenzverkehr ohne Pässe)
2) PURKO - leben nur in Kenia in der Maasai Mara
3) SAMBURU - in Kenia in der Nähe des Samburu N.P.
4) ARUSHA - in Tanzania und um den Kilimandscharo (rote Zähne vom Wasser)
5) PARAKUIO - leben nur in Zanzibar. Sie sind sehr groß und schlank.
6) ILKUNONO - nur wenige leben in Malawi
In der Ol Tokai Lodge im Amboseli N.P. beklagen sich die Maasai über ausbleibende Touristen. Von 6 Lodges sind derzeit nur 2 geöffnet! Auch wir können das bestätigen, da wir nur wenige Safarifahrzeuge sichten. Eine Folge der politischen Schwierigkeiten.

Preisfrage: Was war das, bevor man es Maasaischuh nannte ? (übrigens 20 Euro das Paar, hält aber 10 Jahre)
39Maasaischuh
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Anhang:

Einreise nach Kenia über Illeret (Visum bereits in Addis/Kenianische Botschaft geholt) 50 US$ p.P. Grenzübertritte Kenia - Tanzania 3 Monate lang möglich! Einreisestempel Pässe im Immigration Office Nairobi, Schalter 14, 18 oder 5

Carnetstempel im Times Tower, 10. Stockwerk kostenlos in 5 Minuten!! Fragen nach TREO - Office.

Währung:                          1 € = 98 - 104 KSh max (Kenianische Schilling).
                         1US$ = ca. 68 KSh
Dieselpreise: 86 KSh pro Liter in Maralal (teuer!)
73 - 77 KSh sonst

Die Eintrittspreise für Parks:
Sibiloi Park: US$ p.P. + 300 KSh für KFZ
Samburu N.P. 40 US$ p.P. + 800 KSh für KFZ + Campinggebühr
800 KSh p.P.
Aberdare N.P. 40 US$ p.P. + 500 KSh für KFZ
Sweetwater C.A. 2700 KSh p.P. Fahrzeug frei
Solio Ranch 2000 KSh p.P. + 500 KSh für KFZ
Sheldrik Nairobi 300 KSh p.P. als Spende erwünscht
Amboseli N.P. 40 US$ p.P. + 1000 KSh für KFZ + Campinggebühr
500 KSh p.P.

PS.: Nach Diskussion ging unser Bremach immer als Landcruiser oder Landrover - ähnliche Größe durch! Größere Fahrzeuge sind z.T. erheblich teurer.

Übernachtungskosten: Zwischen 200 KSh bis 10 US$ p.P. und Nacht (Auto frei)

Ausreise aus Kenia durch Namanga:

10 US$ Straßenbenutzungsgebühr Nairobi - Namanga

Weitere Kosten: keine

Die Temperaturen
ca. 25 - 30° am Tag, nachts ca. 18 - 20° C im Bergland und Nairobi
ca. 30 - 40° am Tag, nachts ca. 30 - 32° C Lake Turkana, heißer Wind
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Weitere Reisen:

Namibia 2010/11   

Mozambique 2010