Afrikatour   2007/2008   
und weitere Reisen
 
Wichtige Infos für Traveller am Schluss eines jeden Reiseberichts
   Auchter Afrikatour 2007/2008
05.07.2008
Zeitraum: 30.04. – 19.07.2008
   
Länder: Namibia.
   
In Katima Mulilo bereitet uns ein „Super Spar“ die größte Überraschung, nämlich einen Supermarkt, in dem es gar alles gibt. Wir können hier einkaufen wie in Deutschland, außerdem noch hervorragendes Wildfleisch von Zebra, Kudu, Springbock, Oryx, Strauß und Eland. Selbst an der Wurstbar finden wir Fleischsalat, echte Leberwurst, Debreciner und Käse – mmmmh!!!! Das Backen können wir nun auch einstellen, denn sogar Brezeln gibt’s zu kaufen. Auch die Getränke sind wieder erschwinglich geworden. Nur die Spritkosten steigen leider von Monat zu Monat – auch zum Nachteil der Bevölkerung und das Ende der Preisspirale des Rohöls ist noch nicht abzusehen.
Direkt am Sambesi übernachten wir auf der „Namwi Island Campsite“. Die Campsites mit hervorragenden Sanitäranlagen erfreuen uns ganz besonders.
01sundowner
Namwi Island Campsite direkt am Sambesi unter rosa Wölkchen.
Am Donnerstag, 1. Mai erreichen wir nach 800 km bester Straße in der Dunkelheit das Camp „Die Kraal“ bei Grootfontein. Zum Abendessen gibt es top Steaks. Das Essen wird nun „fleischlastig“, da der Straßenverkauf von Obst und Gemüse aufhört. Das ist sehr schade, denn wir hatten dadurch immer Frischkost. In Otjiwarongo besichtigt Rüdiger zu Bentheim in der Hohenfelsgarage unser Fahrerhaus, wo etwas geschweißt werden muss. Vom 1. bis 5. Mai sind Feiertage und der Betrieb steht still.
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Ein häufig vorkommendes Schild in Namibia. Besondere Vorsicht ist in der Dämmerung geboten: Achtung Warzenschweine!
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Graulärmvogel, der „Liebling“ der Jäger. Er warnt das Wild mit einem lauten „wääääh“
Das ganze Land geht ein paar Tage in Ferien, was wir auch an der großen Zahl von Allradfahrzeugen mit Trailern feststellen können. Alle drängen in den Norden. Wir bleiben in der Nähe und besuchen das Camp „Weavers Rock“, das von Rüdigers Sohn betrieben wird. Eine Anlage auf dem Berg mit schöner Rundumsicht, Kinderspielplatz und eine gut bestückte Bar im afrikanischen Stil. Abends sitzen Bekannte und Camper hier beisammen, um sich „einen“ zu genehmigen. Wenn die Zunge gelöst ist, fällt schon zwischendurch mal das Wort „Hitler“, obwohl die Leute erst ca. 30 Jahre alt sind. Das Gedankengut der alten Südwester wird wohl doch von Generation zu Generation weitervererbt. Jetzt sind wir gerade mal 2 Tage da und haben schon zwei „Extreme“ kennen gelernt.
Am 5.Mai bestaunen wir bei der „Etjo Sandsteinformation“ nähe Kalkfeld ca. 200 Mio. Jahre alte Fußspuren der Dinasaurier. Es sind tiefe 3 – Zehenabdrücke, die die großen Fleischfresser hinterlassen haben. Da sie sich aufgrund der trockenen Klimabedingungen an kleinen Flüssen und Wasserstellen sammelten, finden sich hier Spuren mit mehr als 30 Abdrücken. Diese wurden damals mit Dünensand zugedeckt, der sich später zu Sandstein verfestigte. 04saurus
Fußspur eines Dinosauriers (links ;-) )
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Riesengrillen ca. 4 bis 5 cm lang befinden sich auf der Gravelpad
Auf den Straßen zurück zum „Kudubos Camp“ bewegen sich tausende von Riesengrillen, Bernds „Lieblingstiere“ (pfui!!). Sie fressen alles, was ihnen in den Weg kommt und schrecken auch nicht vor Kannibalismus zurück. Am nächsten Tag bringen wir unser Fahrzeug in die Hohenfelsgarage, wo einige Haarrisse am Boden fachgerecht geschweißt werden und fahren dann Richtung Windhoek zum „Elisenheim – Camp“. Hier lässt sich alles in Ordnung bringen, was vorher warten musste: Autowäsche, Kontrolle usw. Es gibt auch ein zahmes Kudumädchen, das den gesamten Frühstückstisch abschnüffelt und auf leckere Gaben hofft. Als Bernd das aufdringliche Tier wegschiebt, stellen wir fest, dass es praktisch keine Seitenstabilität hat und beinahe umfällt
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Kudumädchen
In Windhoek sind wir in einer modernen Großstadt angekommen und afrikanisches vermischt sich mit europäischem. In Almuth und Jochens Haus treffen wir uns mit Uschi und Hubert und verbringen bis zu ihrem Abflug nach Deutschland zwei nette Tage.
Am Samstag, dem 10.05. kommen unsere Kurzurlauber – Gise, Uli, Elli, Wolf, Ellen und Michael auf dem Flughafen an. Schon fehlt das erste Gepäckstück. Auch mit dem nächsten Flugzeug aus Johannesburg taucht es nicht auf. Bis alle bei ihren Fahrzeugvermietern abgeholt sind (Britz, Hesters), wird es Abend. Wir campieren auf der „Arebbusch – Campsite“ und gehen abends in „Joe’s Beerhouse“ zum ersten Oryx-, Kudu- und Springbockessen. Das Fleisch schmeckt köstlich.
Auf unserem Camp, dem „Weavers Rock“, ist Wolf von einem Kudubullen auf dem gegenüberliegenden Berg begeistert. Beim Start am nächsten Morgen blockiert ein Zebra das Gattertor. Wir wollen hinausfahren und das Tier drückt herein wie Hochwasser. 07gameausschau
Der stattliche Kudubulle auf der gegenüberliegenden Seite hält alle in seinem Bann
Sie so nahe zu sehen ist wirklich ein Erlebnis. Zwischen 8 und 9 Uhr morgens beginnt der „Cheetah – run“, wo sie regelmäßig zum Sprinten gebracht werden. Sie verfolgen einen „Fuchs“ (ein alter Lappen), der an einem Laufseil angebracht ist: In 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Nach 9 Uhr klappt dies jedoch nicht mehr, da die Katzen jetzt bevorzugt unter schattigen Bäumen liegen und dösen.
08cheetah Der Gepard beobachtet konzentriert den „Fuchs“, um ihn zu verfolgen.
Im Etosha Nationalpark übernachten wir im „Namutoni Camp“. Das Wasserloch ist schön angelegt, leider kommen nur wenige Tiere. Zum Abendessen leisten uns aufmerksame Schakale Gesellschaft. Sie sind sehr neugierig und wer Nahrung draußen stehen lässt findet sie am nächsten morgen entweder zerbissen oder gar nicht mehr. Das Café dort wird von einer Mangustenfamilie heimgesucht. Außerdem drücken sich Wildschweine auf der Zufahrt herum. Wo sind wohl die wilden Tiere?
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Zahme Zebra - Mangusten in Scharen, Warzenschweinfamilen und mehrere furchtlose Schabrackenschakale suchen nach essbarem
Nach einem ganztägigen „Gamedrive“ erreichen wir am 13.05. das „Halali Camp“ im Park. An diesem Tag erfreuen wir uns an einigen Giraffen, Springböcken, Impalas, schönen Oryxen und am Abend am Wasserloch an den relativ seltenen Spitzmaulnashörnern. Heute gibt es Sqashes (kleiner grüner Kürbis), die mit Hackfleischsauce lecker schmecken.
11oryx 12toko
Stattlicher Oryx und neugieriger Toko auf Ulis Rückspiegel
Die ersten Ermüdungserscheinungen sind nun überwunden und die Gruppe startet am nächsten Morgen um 6 Uhr, was sich wirklich lohnt. Überraschenderweise sehen wir u.a. ein neunköpfiges Löwenrudel auf dem Weg zum Wasser und riesige Zebraherden.

Auf dem Weg zum Wasser trottet direkt vor uns ein 9-köpfiges Löwenrudel.
13loewenrudelAm nächsten Tag entscheiden wir uns, nochmals durch den Etosha NP zum „Andoni Gate“ in den Norden zu fahren. Die Pfanne ist stark mit Wasser gefüllt und die Tiere haben große Auswahl beim Trinken. Was uns noch „gefehlt“ hat, sehen wir jetzt in der Ferne: Elefanten.
Das ganze Ovambo Land steht noch teilweise unter Wasser, was Krankheiten, auch Cholera hervorbringt. Die Tiere stehen im Wasser, Menschen holen aus den stehenden Gewässern Trinkwasser, baden und fischen darin. Die Nacht verbringen wir am „Giant Baobab“, der in der Zwischenzeit eingezäunt ist und als Camp benutzt wird.

Unsere „Mannschaft“ beim Fototermin am Riesenbaobab in Outapi
Tour Richtung Kunene, vorbei am Ruakana Kraftwerk und den Ruakana Fällen, die z.Zt. jedoch trocken liegen. In der Tiefe brüllen und toben Affen auf der Sandbank. Nachdem wir Informationen über die Strecke zur Swartboois Drift eingeholt haben, wagen wir den Abschnitt bis zur „Kunene – River – Lodge“. Es geht über Gravel-Road, steinige Passagen und einige Wasserquerungen. Schon begegnen uns die ersten Himbas. 14baobab
16Himbasm 15Padproblem
Unsere ersten Himbas links Rechts die Frage: Wie kommen wir hier am Besten durch?
17Himbaf Bis zum Abzweig zur D3701 geht’s noch über Felsplatten und über ein Flussbett, in dem Wolf und Gisela dann stecken bleiben. Mit 4x4 und etwas anschieben schaffen wir auch dies. Die gesamte Aktion wird von neugierigen Himbas schmunzelnd beobachtet. Einer davon möchte mitfahren und so verfrachtet ihn Bernd dann aufs Dach des Bremach. Trotz Gerüttel, Schaukeln und

Die Epupa Falls des Kunene
18Epupafallschneller Fahrt auf der glatten Piste ist er wild entschlossen, bis Epupa Falls mitzufahren. Um uns die Zeit zu vertreiben gibt Elli die aktuelle Geschwindigkeit und die Zeit bis zum Ziel aus dem GPS Gerät durch. Beinahe vergessen wir darüber unseren Himba auf dem Dach. Wir erreichen das „Omarunga Camp“ in der Dämmerung. Abends gibt es feines Grillfleisch, Kraut- und Tomatensalat mit Wein und „Savannas“. Der Kunene und die Epupa Fälle führen z. Zt. große Wassermengen mit sich. Auch von Angolas Seite stürzen kleine Fälle herab. Bei der starken Strömung hat keiner Lust, in den natürlichen Wasserbecken zu baden. Uli und Wolf überqueren am Mittag den nahe gelegenen Berg, um den vollen Rundblick von oben zu genießen. Schwitzend kommen sie zurück, jetzt hilft nur noch ein kühles Getränk.
Am Montag Morgen besuchen wir eine Himbasiedlung, die nur von Frauen und Kindern bewohnt wird. Die Frauen sind gerade dabei aus Kuh - Dung und Sand, vermischt mit Wasser, eine Hütte zu verputzen. Dies geschieht mit bloßen Händen. Wir werden eingeladen, in einer Himbahütte Kleidung, traditionellen Schmuck, Schlaf- und Kochplatz anzusehen. Danach wollen wir zum „Ongongo Camp„ in den Süden. Unsere Fahrt wird in Opuwo jäh unterbrochen: Geräusche im Getriebe. Die Gruppe muss sich leider trennen. Wir gehen in die Werkstatt und nehmen das Splittinggetriebe teilweise auseinander, die restliche 6 fahren nun ohne uns weiter. Am nächsten Tag freuen wir uns schon auf die Weiterfahrt, aber das fremde Geräusch ist nach wie vor da. So entscheiden wir uns, langsam zur Hohenfelsgarage in Otjiwarongo zu fahren. Das gesamte Getriebe wird neu gelagert und hört sich bei der Probefahrt wieder völlig „gesund“ an. Wir starten sofort über Omaruru und Karibib, um am Abend Swakopmund zu erreichen, wo die anderen schon mit einer Flasche Sekt auf uns warten. Vom Ort sehen wir nicht viel, da unser Aufenthalt nur kurz ist. Am Abend, in „Kükis Pub“, schmeckt allen der frische Fisch vorzüglich, und die Portionen sind außergewöhnlich groß. Unsere Rückfahrt am 23.05. von Swakopmund nach Windhoek führt uns über die C 28 vorbei an den sehr langsam wachsenden „Welwitschia – Mirabilis“ – Pflanzen.
19Welwitschia 20Welwitschia
„Zerzauste“ Welwitschia oben, an dieser Pflanze rechts erkennt man die beiden Blätter gut
Obwohl es aussieht, als ob die Pflanze viele Blätter hätte, besitzt sie in Wirklichkeit nur zwei. Den Großteil des Wassers gewinnt sie aus kondensiertem Nebel. Die langen Blätter bewässern ihre eigenen Wurzeln, indem sie Tröpfchen in den Sand ableiten. Die größten Pflanzen sollen schon über 2000 Jahre alt sein, die meisten mittelgroßen unter 1000 Jahren. Ab und zu überrascht uns die Anwesenheit von Oryx, Springbockherden und Straußen. Wir treffen auf „Köcherbäume“, aus denen die Buschleute ihre Pfeilköcher herstellen. Dann geht’s über steilen Anstieg zum „Bosua – Pass“ in einer herrlichen Landschaft bis Windhoek. Abends feiern wir Abschied im „NICE“, einem Namibischen Institut für culinarische Erziehung, bei feinem Ambiente und hervorragendem Essen.
Wir wollen uns nun um den weiteren Verlauf unserer letzten paar Wochen im südlichen Afrika kümmern. Unsere Reise geht dem Ende entgegen und der Rückflug ist gebucht. Wir haben uns entschlossen, unser Fahrzeug in Namibia sicher unterzustellen. 21Koecherbaum
Auf dem „Arebbusch – Camp“ treffen nun die Traveller Harry, Silke und der Hund Elise mit ihrem Magirus Truck und Udo + Hund mit seinem weißen IFA Truck ein. Am Lagerfeuer erzählt jeder von seinen Touren - Erfahrungen und von schönen Plätzchen, zu denen man unbedingt muss. Fleißig wird notiert und Karten werden begutachtet. Udo wartet noch auf einen Bekannten, der mit ihm fahren wird und Harry und Silke müssen zurück auf die „Daktari – Farm“, wieder arbeiten. Das nächste Ziel haben sie schon im Blick – in ca. 3 Jahren nach Angola. Auch Jochen, Almuth und Dieter, der „Namibia – Airlines – Pilot“ liebäugeln mit diesem Ziel. Als Literatur nehmen wir ihren unterhaltsamen „Botswana Bericht 2005“ mit auf die Reise.

Unser Ziel heute ist der Ouanob Dam bei Rehobot. Ein idyllisch gelegener Stausee, der zur Naherholung genutzt wird. Die Campingplätze direkt am See sind wirklich toll, doch man sollte besser unter der Woche kommen, da am Wochenende außer Kanufahrten, Reiten usw. auch Wasserski, Allrad- und Quadtouren angesagt sind – dann wird es wohl etwas laut werden. Am 31.05. erreichen wir Sesriem und sind erstaunt über die hohen Campingpreise des NWR im Vergleich zu den günstigen Eintrittspreisen. (Siehe Anhang)

Menschen marschieren auf die Düne am Sossus Vlei
21SossusvleiDer Vorteil, auf das Camp zu gehen, liegt darin, morgens 5.30 Uhr nach Sossus Vlei starten zu können – was natürlich fast jeder möchte – zum Sonnenaufgang auf der Düne 45 stehen! Und so stehen schon die ersten Fahrzeuge wild entschlossen um 5.15 Uhr am inneren Gate. Aufgemacht wird jedoch erst Punkt 5.30 Uhr. Wir sind wieder erstaunt, die ganze Strecke ist asphaltiert – und das mitten in der Wüste. So fahren

Dünenkäfer, der berühmte „Nebeltrinker“
wir an Düne 45 vorbei, auf der sich schon die ersten 20 Besucher tummeln und Photoblitze aufleuchten, um ins 4x4 Gelände vorzustoßen. Am „Dead Vlei“ und „Hidden Vlei“ sind die Dünen nicht weniger eindrucksvoll, jedoch mit wenig Besuchern bevölkert. Die Schatten, die Ruhe und der Rote Sand sind wunderbar. Hier findet man eine besondere Flora und Fauna an Wüstenleben. Die Dünenkäfer versammeln sich am Morgen auf den Dünenhügeln und sammeln Tau auf ihrem Rücken, den sie als Wassertropfen nach vorne ableiten und trinken. Die Sandeidechse vollführt einen „Hitzetanz“, dabei stützt sie sich auf dem Schwanz ab und hebt 2 Beine gleichzeitig in die Luft, um sich die Füße abzukühlen. 22TokToki
Über Solitaire, durch Teile des Naukluft Parks, fahren wir über den Kuiseb Pass wieder Richtung Atlantik nach Walfish Bay. Auf dieser Strecke sollte man sich mehr Zeit nehmen, evtl. den Kuiseb Canyon besuchen, auf einem der kostenlosen Bush Camps übernachten und das tolle Buch von Henno Martin „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“dazu lesen.

Obwohl Walfish Bay die zweitgrößte Stadt Namibias ist, wirkt sie wie eine ruhige, gepflegte Kleinstadt. Das kleine Museum im Keller der öffentlichen Bücherei informiert über Seefahrt, Kolonialzeit und Geschichte. Erst 1994 wurde in Walfish Bay die Namibische Flagge gehisst, solange wurde es im Wechsel von Briten und Südafrikanern beansprucht, da der natürliche Hafen ein wichtiger strategischer Punkt darstellt. Außer Salzgewinnung, Fischerei, Tank- und Containerschiffen ist hier eine der größten Flamingokolonien des südlichen Afrika zu bewundern. Wie in Swakopmund laden hier Restaurants und Cafés zu deutschem Essen und deutschem Kuchen ein. Die Südwester auf Tour finden das auch richtig toll.

Das "typische Südwester“ Urlaubsgefährt
23ZAIn Swakopmund bewundern wir nun die zahlreichen Geschäfte und Bernd ersteht nochmals ein Paar seiner Lieblingsschuhe aus Kuduleder. Außerdem halten wir uns länger im Seewasser – Aquarium auf. Riesenfische, kleine Haie und eine freche Suppenschildkröte, die wohl auf Futter wartet, streckt dabei die Flosse und den Kopf aus dem Wasser und spritzt uns dabei nass. Am Handwerkermarkt vorbei findet man das gut geführte Museum, auch mit Informationen über die Rössing Uranmine.
Das „Stahlross“ Martin Luther frisch restauriert im Privatmuseum
Einen schweren „Martin Luther“ können wir an der Strecke Richtung Windhoek betrachten. Ein Stahlross, das die Ochsengespanne ersetzen sollte, jedoch seinem Nutzen nicht gerecht wurde. Es verbrauchte zu viel Wasser und Holz und sank wegen seines Gewichts im Sand ein. 24MartinLuther
Am 05.06. reisen wir weiter in Richtung Cape Cross. Das laute Schreien der Robben übertönt noch die Brandung. Die Babys sind schon relativ groß, dürfen jedoch noch bei der Mutter saugen. In der Menge liegen sie faul dösend oder streiten an der Küste ums Revier. Für Möwen und Schakale ist hier der Tisch reich gedeckt.
„Wo ist mein Nachwuchs?“ Faul sein ist schön!
25Seehund26Seehunde
Wegweiser zum Angelplatz am Meer aus Steinen, Bierflaschen, Rohrstücken und allem was man findet.
An der Küstenroute basteln sich die Fischer, deren Angelruten vor dem Kühlergrill wie Bajonette aufgepflanzt sind, spezielle „Einfahrtsschilder“ Richtung Meer mit Material, das gerade zur Verfügung steht.

Wir suchen den Horizont nach Schiffswracks ab und entdecken weit draußen am Strand etwas großes. Das entsprechende Schild steht an der Salzstraße. Während wir der Küste immer näher kommen, bewegen sich zwei Gestalten am vermeintlichen Wrack. Ein Mädchen kommt uns überglücklich entgegen – das Wrack ist ein „Toyota Rider 4x4“ und steckt im Sand fest. Endlich wieder Abenteuer!
27Wegweiser
Zum ersten Mal erproben wir unseren Bergegurt und mit einem Ruck ist das Fahrzeug wieder frei. Die beiden jungen Leute sind happy und hüpfen vor Freude. Wir beschließen, das Wrack nicht weiter zu suchen, denn weit und breit ist auch mit Fernglas nichts zu sehen.
28Wrack 29Westuck
Statt Wrack: „We stuck“!!!!
Über die D 2303 führt eine Pad durch das Gebiet des Messum Kraters, einer steinigen Mondlandschaft, sehr öde, einsam und sehr beeindruckend. Stundenlang begegnet man keinem Fahrzeug, nur Springböcken und Straußen. Dieses Gelände scheint für Welwitschias optimal zu sein, denn an der Strecke sieht man hunderte in jeder Größe. Am „Ugab River Camp“ vom Projekt „Rhino Trust“, befindet man sich in absoluter Abgeschiedenheit.

Aufgestellte Basaltschichten, die langsam zerfallen
Brandberg im Hintergrund
30Gestein31Brandberg
Als nächstes erreichen wir das uns von vor 4 Jahren bekannte Camp in Uis, „White Lady B&B“. Wir wandern mit unserem Führer Steven durch die Leopardenschlucht zu den Felszeichnungen der „White Lady“, die keine Lady ist, sondern wahrscheinlich ein in Trance getanzter San - Heiler (Buschmann). Man vermutet, die weiße Farbe an den Beinen rührt von der Asche, die durch den Tanz hochgewirbelt wird und dabei hängen bleibt.

Dabei begegnen uns auf dem Weg einige kleine Tiere wie Agamen und Klippschliefer.

Mit Naturfarben auf Fels gemalte Tiere und Menschen (Originalzustand)
Agame
32WhiteLady33Agame
Da wir nun einiges über die San (Buschleute) gelesen haben, wollen wir diese auch aufsuchen. Nach einer Übernachtung im „Maori – Camp“ bei Grootfontein, wo uns Conny und Peter noch nützliche Tipps zum Besuch der Buschleute geben, biegen wir am 11.06. auf die C 44 in Richtung Tsumkwe ab. Direkt hinter dem Veterinärzaun findet man die beschilderte Einfahrt zum „Ju/Johani-Living Village Museum“ eines Buschmannstammes. Nach einer Sandpiste endet die Strecke am Schild „Please wait for your guide“. Wir bringen ihnen die neueste Namibia Travel Zeitschrift mit, in der ein großer bebilderter Artikel über sie selbst erschienen ist, was sie sehr freut – die Zeitung wandert von Hand zu Hand. Der Besuch hier ist ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Einen Tag lang begleiten wir sie beim Beeren sammeln. Heilpflanzen und deren Verwendung werden uns unterwegs erklärt. Aus den gesammelten Ästen werden im Museumsdorf gleich darauf der Jagd-Bogen und die Pfeile hergestellt. Männlein und Weiblein rauchen immer wieder an dem inzwischen entfachten Feuer.

Rauchen ist eine der Leidenschaft aller San: Hier verwendet die Frau eine Patronenhülse als „Pfeife“.
34BuschfrauDie Frauen gesellen sich dazu und bei „Geschnatter“ und Kinder stillen wird Schmuck produziert. Dazu benötigen sie auch Eierschalen der Strauße, die akkurat zu kleinen Scheiben und runden Knöpfen geschlagen werden und der Schmuck wird mit Name und Preis versehen in einer Ausstellung dargeboten. Kein Betteln und aufdringliches Anbieten der Produkte – das sind hier festgeschriebene Regeln, ebenso dürfen nur Menschen im Dorf mitarbeiten, die in ihrer ursprünglichen Kleidung auftreten – es ist ein „lebendiges Museumsdorf“.

Buschmann beim Jagen
Sobald die Gäste empfangen sind, wechseln die San ihre Kleidung. Manchmal ist es schwierig, den Führer in westlicher Kleidung wieder zu erkennen. Gegen Abend tanzen, spielen und singen alle beteiligten Frauen, Männer und Kinder. Am Abschluss des Tages steht ein Trancetanz, der in Wirklichkeit bei Krankheitsfällen bis zu 6 Stunden dauern kann. Der Medizinmann nimmt zum Schluss jeden am Kopf und bläst die bösen Gedanken für die Nacht fort, auch bei uns. Im Camp treffen wir auf Werner Pfeiffer (www.lcfn.info; www.bushculture.com), der das Projekt angeregt hat und begleitet. 35Buschmann
Die gesamte Organisation, die Regeln und die Durchführung werden von den Buschleuten selbst bestimmt. Sie sind auf ihre Leistung stolz und werden dadurch sehr selbstbewusst, bleiben jedoch trotzdem bescheiden und haben eine äußerst angenehme Wesensart. Das Geld dieses Tages kommt der beteiligten Aktionsgruppe zugute, die Einnahmen werden sofort gleichmäßig verteilt. Werner will im Sommer mit 4 Sanleuten nach Deutschland kommen, um in Städten Infoveranstaltungen zu halten und Naturprojekte durchzuführen. Er hat vor, an anderer Stelle „lebende Museumsdörfer“ in Namibia anzuregen. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, einige Buschleute aus der momentanen Beschäftigungslosigkeit herauszuführen.

Kurzeinreise hinter Tsumkwe (bei Dobe) nach Botswana: Am Zoll erleben wir eine sehr freundliche Abfertigung mit Stempeln auf Namiba und Botswanaseite und keinerlei Kosten. Nur bei jeder Einreise einmal Botswana sowie zurück nach Namibia werden die Reifen und unsere Schuhsohlen gründlich desinfiziert. Fleisch- und Milchprodukte nach Botswana einzuführen ist nicht erlaubt. Da uns der Schaltzug 2 km hinter der Grenze reißt, und eine 100 km lange Sandpad auf uns zukommen würde, fahren wir nach notdürftiger Reparatur zurück nach Tsumkwe („Tsumkwe Lodge“).

Der einsame Straußenhahn bekommt hoffentlich bald Gespielinnen!
36StraussLangsam entwickeln wir in Teamarbeit Schaltfähigkeit mit 2 Hebeln. Nach 2 weiteren Übernachtungen am „Grootboom“ und im „Grashoek living Village“ warten wir ab 16.06. im „Maori – Camp“ (Grootfontein) auf unser Ersatzteil aus Italien. Hier wird es uns nicht langweilig. Peter und Conny leben hier mit einem Strauß, Schafen, Ziegen, Eseln, Hühnern, Perlhühnern, 5 Hunden, Kaninchen und ca. 20 Schildkröten. Z.Zt. wird der Zaun der Campsite von 6 dick eingemummten Schwarzen gerichtet, die nebenher den ganzen Tag etwas zu erzählen wissen
Peter kennt sich sehr gut mit Pflanzen aus. Er verkauft unter anderem die begehrte afrikanische Teufelskralle, die von den Buschleuten gesammelt wird. Außerdem pflanzt er Jatropha/Purgiernuss, deren Frucht zur Bio-Dieselgewinnung genutzt wird, an. Roh kann sie als Lampenöl oder zum Kochen verwendet werden. Die Pflanze ist anspruchslos und übersteht auch Trockenzeiten. Schmuck der San wird ebenfalls verkauft, um sie zu unterstützen. Conny engagierte sich für die hiesige Schule. Z.Zt. steckt sie ihre Energie in „Conny’s Kindergarten“, den sie mit eigenen Mitteln aufgebaut hat und der durch Spenden unterhalten wird. Es kommen zwischen 18 und 26 Kindern, die täglich von 2 jungen Mädchen betreut und bekocht werden. Praktikanten aus Deutschland unterstützen sie ab und zu dabei. Im Moment werden sie mit Winterkleidung versorgt, da es nachts sehr kalt wird.
37Kindergarten 38Lift
Reifenschaukel im Kindergarten und Heimtransport

Nach unserem Besuch laden wir alle auf die Fahrzeugpritsche auf. Die Kids freuen sich riesig, dass ihr 3 km langer Heimmarsch zu einer vergnüglichen Heimfahrt wird.
Unser letztes Ziel soll die Erkundung des Caprivizipfels und der Chobe Nationalpark in Botswana sein. Am 24.06. schaffen wir es bis Rundu zur „Sarasungu River Lodge“, wo uns ein frecher Affe gekonnt beklaut. Bernds Schleuder beeindruckt ihn kein bisschen. Er meint sogar, das Geschoss sei Nahrung, schlotzt daran, bevor er den Stein ausspuckt und das Weite sucht. Charakteristisch für diese Region ist der Transport von Waren nicht mit dem Rad sondern mit einem Einbaum oder einem Y – förmigen Holzschlitten, gezogen von Ochsen.
39Affen 40Okavangoschlitten
Den Mahangu NP und die gleichnamige Lodge haben wir noch in guter Erinnerung von unserem Besuch 2004. Heute ist das Halbfinalspiel Deutschland – Türkei, Deutschland gewinnt dramatisch 3 : 2 und kommt somit ins Endspiel. Am gegenüberliegenden Flussufer beobachten wir den ganzen Tag Hippos, denn eine Familie weidet tagsüber! direkt am Ufer. Als am Abend ein Touristenboot vorbeisaust platschen alle nacheinander sofort ins Wasser.

Saaaau
Wir durchqueren den Caprivi von West nach Ost und landen im urwüchsigen „Bum Hill Camp“ in der Nähe der Nationalparks Bwabwata, Mudumu und Mamili. Ein kleines WC, eine Dusche, Waschtisch und Spüle mit Heißwasser und eine Baumterrasse haben wir für uns ganz alleine. In unserer direkten Nachbarschaft stehen einige Knopfdornakazien. 41Worthock

Unsere Privatnasszelle mit Heißwasser aus dem Solarpanel und Leiter hinauf zur Beobachtungsterrasse
Knopfdornakazie oben Gabelracke unten
42BumHill43Knopfdornakazie
Während wir am Abend am Lagerfeuer sitzen, stimmen die Frösche in der Nähe ein stundenlanges, lautes Konzert an. Am Morgen wecken uns wunderschöne Vögel mit vielerlei Piepstönen und Melodien. Als wir am Nachmittag in den Bwabwata NP fahren wollen, knackt es unweit unserer Baumterrasse und Büsche beginnen zu schwanken: Elefanten. 44Gabelracke
Mit Foto und Fernglas bewaffnet beobachten wir das Geschehen. Drei Elefanten arbeiten sich langsam fressend zum Kwando vor und drehen dort in unsere Richtung. Sie waten durchs Wasser bis zu unserem privaten Klohäuschen, auf dem man den Fluss überblicken kann, dann kommen sie direkt auf uns zu. Bernd möchte von der nächsten Baumterrasse näher an sie heran, doch der Elefant steht bereits an unserer Zufahrt. Wer nun mehr erschrickt, ist nicht ganz klar. Mit einem Satz ist Bernd im Auto, der Elefant stößt einen kurzen Missfallenstrompeter aus und stürmt an uns vorbei, den Hang hinauf. Weit jedoch nicht, denn bis in die Nacht hinein hört man noch das Knacken von Ästen in direkter Nähe.

Aug’ in Aug’ mit dem Elefanten – wer hat mehr Angst
45AuginAugZur selben Zeit tobt eine Elefantenfamilie im Wasser des Kwando und verschwindet nach dem Bad auf der gegenüberliegenden Seite im Gestrüpp.

Bei Lizauli steht eine „Traditional Village“. Wie bei den Buschleuten in Grashoek lernen die Besucher etwas über den traditionellen Lebensstil der Kaprivier. Unter anderem zeigen die Frauen und der Heiler einen Tanz, der ein geistig verwirrtes Mädchen von seinen Qualen befreien soll.
Um den Erfolg des Heilers zu verbessern, muss die "geistig Verwirrte" einen besonderen Kopfschmuck tragen 46Verrueckte
Alle Campsites füllen sich schlagartig mit Massen von Campern. Die Plätze, die wir fast für uns alleine hatten, sind nun plötzlich knallvoll. Es sind „Winterferien“. Aus Südafrika und dem kalten Süden Namibias streben Familien und Gruppen in den Norden zum Kwando, Okawango und Sambesi, in Bostsana zum Chobe River. So kennt man die Situation in Italien während der Hochsaison. Angenehm ist trotz der Enge – kein Radio, kein Geschrei, obwohl meist 3 bis 5 Fahrzeuge mit bis zu 20 Personen gemeinsam auf einem Stellplatz sind. An jeder Ecke prasselt ab 17 Uhr ein tolles Lagerfeuer und ca. 21 Uhr gehen alle ins Bett und es herrscht Ruhe. Sogar der Securityman ist mit Wollmütze und Handschuhen auf seinem Nachtwächterstuhl eingeschlafen. Von Katima Mulilo aus überqueren wir noch für 4 Tage die Grenze bei Ngoma Bridge nach Botswana. Der kleine „Chobe Snake Park“ zeigt die Schlangen, die draußen im Moment kaum zu sehen sind, sie verkriechen sich wegen der Kälte. Die Kobras sind sehr angrifflustig und schlagen ihr Gebiss in die Glasscheibe. Der Schlangenexperte bestätigt uns, dass die „Schwarze Mamba“ höchstens 5 m lang wird und die Erzählung im Zusammenhang mit dem Bau des Karibastaudamms wohl leicht übertrieben ist. (Der Watchman berichtete uns damals von 15 m langen Tieren! – siehe Sambiabericht, Choma-Museum)

Wegen ihrer Trägheit ist die Puffotter so gefährlich. Im gelben Gras ist sie fast nicht mehr erkennbar und wehe demjenigen, der auf sie tritt – „Puff“!
Die träge und hochgiftige Puffotter schleicht im Chobe Nationalpark an der Riverfront über die Sandpiste und verschwindet im Gras, wo sie mit der Umgebung fast völlig verschmilzt. 47Puffotter
Der Reiseführer verspricht: „Chobe Nationalpark mit Elefantengarantie“ – und so ist es auch. Am Nachmittag tummeln sich Elefanten an allen Orten. Familien bis zu 50 Stück im Wasser, bei der Rückfahrt am Abend schaffen wir es kaum, den Park zu verlassen, Elefanten kreuzen ständig den Weg und der Klügere gibt nach und wartet.
48Sattelstorch 49Bueffel
Oben: Sattelstorch Rechts oben: Büffel schläft im Stehen Rechts: Ohrengeier, der größte seiner Art auf dem Weg zum Riss, wo bereits andere Geierarten am Fressen sind. 50Ohrengeier
Das „Toro – Camp“ in Kasane ist zwar, wie gesagt, völlig überfüllt, wir lernen hier jedoch einige nette südafrikanische Staatsbürger kennen. Es finden freundliche Unterhaltungen statt und schon wird man eingeladen, in Südafrika vorbeizuschauen und wir bekommen Kostproben von Biltong (Trockenfleisch). Im „Hippo Camp“ in Katima Mulilo verbringen wir noch einige „Afrikanische“ Tage und Nächte am Lagerfeuer unter herrlich alten Passionsfruchtbäumen mit vielen verschiedenen Vögeln.

Dies war unser letzter Reisebericht. Ende Juli wartet der Flieger in Windhoek auf uns. Da wir viele schöne Plätze im südlichen Afrika noch nicht gesehen haben, werden wir unseren Bremach in Windhoek unterstellen. Unsere Kurztrips werden uns deshalb wieder nach Namiba führen, von wo aus wir noch Mosambik, Südafrika, Botswana und vielleicht auch Simbabwe bereisen wollen. Nochmals vielen Dank an die treue Leserschaft, an den Ulmer Afrikastammtisch, der uns mit seinen Tipps das Reisen einfacher gemacht hat.

Bernd und Maria mit Bremach, der auf den 40000 Kilometern nie einen Platten hatte und nirgends stecken geblieben ist.
51ElefantenknB 52ElefantenknM
Diese „Witbooi“ (weiße Beine/Knochen) von Elefanten sind sackrisch schwer
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Anhang:

Einreise nach Namibia: Katima Mulilo Visum: keine Kosten für Deutschstämmige. Maximale Aufenthaltsdauer pro Jahr: 90 Tage

Straßengebühren: Crossboarder Charge: (100 N$ Motorrad – Kategorie 1, 160 N$ Kategorie 2) bei jeder Einreise zu bezahlen.

Keine Nachfrage nach Versicherung

Einreise bei Ngoma Bridge von Botswana aus kein Fleisch erlaubt. Achtung, ca. 40-50 km Richtung Katima Mulilo nochmals Straßenkontrolle. Zwischen Rundu und Grootfontein Veterinärzaun, kein Fleisch Richtung Süden erlaubt.

Währung: 1 € = 11,4 bis mehr als 12 N$. 1US$ = ca. 7,3 N$. ATM in den meisten Städten mit Visakarte

Dieselpreise: ca. 0,931 bis 10,91 N$ pro Liter,

Handy: mtc- günstig! Auch als Internetzugang mit Handy benutzbar

Die Eintrittspreise Namibia:

Cheetah run (Cheetah Conservations fund www.cheetah.org ) 
bei Otjiwarongo.: 209 N$ p.P.
Etosha National Park: 80 N$ p.P.
Halali od. Namutoni: 125 N$ p.P. incl. Auto NWR gebucht
Riesenbaobab Outapi: Besichtigung 15 NS$, Picknick 25 N$, Camping 45 N$ p.P.
Cape Cross: 40 NS$ p.P., 10 N$ Auto
Museum Swakopmund: 45 N$ p.P.
Aquarium Swakopmund: 30 N$ p.P.
Brandberg White Lady: 25 N$ p.P.
Sesriem Canyon: kostenlos
Sossus Vlei: 80 N$ p.P. + 10 N$ für Auto optional Camping 300 N$ p.P.!!!! Ju/Hoansi Historic living village Grasshoek, Buschleute Richtung Tsumkwe, amVeterenärzaun abbiegen: Tagesprogramm 200 N$ p.P. Camping 20 N$ p.P.,kein Wasser und WC
Mahango NP.: 40 N$ p.P. + 10 N$ Auto
Bwabwata NP.: 40 N$ p.P. + 10 N$ Auto, Camp 75 N$ p.P.
Lizauli traditional village: 25 N$ p.P.
Übernachtungskosten: Zwischen 30 N$ bis max. 75 N$ p.P. und Nacht (Auto frei)

Ausreise aus Namibia: Keine Kosten

Polizei-Checkpoints ohne Probleme (bei „STOP“- Schild anhalten und zwar genau dort!!) Botswana: Grenze Dobe: Keine Kosten, Grenze Nambwa Bridge (40 Roadtax + 20 Versicherung = 60 Pula). Keine Fleisch-und Milchprodukte an der Grenze erlaubt, wird abgenommen. Veterinärzäune im Land mit Kühlschrankkontrolle.

Währung: 1 Euro ca. 8 Pula

Die Eintrittspreise in Botswana:

Chobe Snake Park bei Kasane 20 Pula Chobe NP.: 120 Pula p.P. + 50 Pula Auto, Ihaha – NP – Camp nur gegen Voranmeldung 30 Pula Kasane Toro Lodge 75 Pula p.P.

Die Temperaturen in beiden Ländern:

ca. 25 – 30° am Tag, nachts ca. 12 – 18° C je nach Höhenlage

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Afrikatour:

Vorbereitungen   

NU-Türkei   

Syrien   

Jordanien   

Ägypten   

Sudan   

Äthiopien   

Kenia   

Tanzania   

Malawi   

Zambia   

Namibia   
Weitere Reisen:

Namibia 2010/11   

Mozambique 2010