Afrikatour   2007/2008   
und weitere Reisen
 
Wichtige Infos für Traveller am Schluss eines jeden Reiseberichts
  
01.09.2007
Zeitraum: 20.08. – 01.09.2007
   
Länder: Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei.
 
Da wir den 20. August zum Aufbruchstag bestimmt hatten, starten wir noch in der Nacht um 23.28 Uhr bei strömendem Regen.
Am Morgen erreichen wir Erich Christs Werkstatt in Raab bei Passau. Der letzte Fahrzeugcheck wird vom Chef persönlich durchgeführt, letzte Absprachen getroffen, Zubehör und Ersatzteile eingekauft. Unser „Kampfgewicht“ beträgt ungefähr 4,2 t mit allem Drum und Dran.

Um den Bremach so zu testen, fahren wir über Land nach Ungarn und landen unverhofft anstatt an der Landesgrenze auf einem Feldweg. Der ehemalige Grenzübergang war einfach mit Weidegittern verschlossen worden  – also zurück zur Autobahn!

Sowohl in Ungarn, als auch in Rumänien gibt es keinerlei Probleme. Wir fahren vorbei an braunen, verblühten Sonnenblumenfeldern, durch saubere, gepflegte Straßendörfer, deren hübsche Häuschen in kräftigen Farben rot, grün, gelb und orange gestrichen sind.

Sie sind winzig, wir schätzen höchstens 2 bis 3 kleine Zimmer. Vereinzelt sehen wir Frauen in Trachten, bunten Röcken, die Mädchen mit eingeflochtenen Bändern im Haar.
Burg Braan Am 24.08. besuchen wir Sigishoara, Schäsburg, die Geburtsstadt des Fürsten Vlad Tepes, bekannt als Graf Dracula. Die Aussicht auf die Stadt vom Camping Villa Franka ist gigantisch.

Die Burg Bran ist eine wunderschön restaurierte Anlage mit kleinen, schmalen Türmchen, vielen Erkern und Durchgängen, Innenhof mit Umlauf und originalen Möbeln der Königsfamilie. Einige Gothic – People gönnen sich den hautnahen Draculatourismus.
Die Straßen sind gut und oft neu geteert, überall wird neu gebaut – z.B. auch Praktiker, Penny, Metro, Obi und REAL. Die EU lässt grüßen!!
Donaustrand Am 25.08. passieren wir die Grenze nach Bulgarien mit der Fähre über die Donau, die uns mindestens 10 mal breiter vorkommt als bei Ulm. Tatsächlich bewahrheiten sich die Lied- texte „... am schönen Donaustrande...“ mit Sand!

Wir genießen das Baden im Schwarzen Meer.
Schlechte Strasse Die Straße von Carevo durch das Gebirge nach Malko Tarnovo zum Grenzübergang in die Türkei ist in liederlichem Zustand:

Die Formalitäten in Bulgarien benötigen eine halbe Stunde, beim türkischen Zoll gehts schnell.

Währenddessen wird ein Reisebus völlig „auseinandergenommen“ und die Zöllner entdecken einen jungen Hund in einer Kartonschachtel, der mit Äther etwas betäubt wurde und dadurch ganz apathisch ist.
In der Türkei sind die Menschen wieder freundlich. An unserem Nachtplatz lädt uns eine Bauernfamilie zu einem abendlichen Ayran (Joghurtgetränk) ein, der Muezzin ruft laut aber kurz um 21.30 Uhr zum Gebet. Morgens um 5 Uhr wecken uns Muezzin, Hundegebell und Taubengegurre.
Die Dardanellen An den viel umkämpften Dardanellen betreten wir nach der Fährüberfahrt in Canakkale Asien.

Montag 27.08. Troja. Sein Reichtum bringt ihm der Wind, denn die Segel- schiffe konnten zur da- maligen Zeit noch nicht „kreuzen“ und wurden deshalb direkt auf die Stadt zugetrieben.

Trojanische Pferd Auf den Steinen Trojas und seinen 4 Meter breiten Mauern zu wandeln ist ein erhebendes Gefühl. Die Ausgrabungen sind deshalb soweit fortgeschritten, weil sie von privaten und kommerziellen Quellen wie z.B. Daimler Benz gesponsort werden.
Weiter geht’s nach Izmir. Der Rushhourverkehr ist chaotisch. Nur mit Hupe und Durchsetzungskraft kommen wir in ca. einer halben Stunde auf die Autobahn.
Strand bei Cesme Am Abend erreichen wir ein herrliches Fleckchen Erde bei Cesme. Hier gibt es Ruhe, Baden im Meer und gu- tes Essen.
Tempel Aphrodisias Am 29.08. erreichen wir Aphrodisias/Geyre. Direkt vor dem Eingang übernachten wir unter gestrenger Bewachung durch die „Jandarma“, die Polizisten sind dort zum Schutz der Stätte unter- gebracht.

Die Ausgrabungen sind wirklich ausgesprochen ein- drucksvoll. Neben einem Theater für 7000 Zuschauer gibt es das größte und best erhaltene antike Stadion der Welt (30000 Besucher fanden dort Platz). Eine Fülle von ausdrucksvollen Marmorstatuen werden in einem Museum gezeigt.
Am 30.08. treffen wir  in Alanya ein und verbringen dort unsere bisher heißeste Nacht
bei mehr als 30° C.

Es wird nun Zeit, uns den südländischen Gepflogenheiten anzupassen und werden nun die Nachmittagssiesta einhalten.

Kurz nach Alanya sind die „Bettenburgen“ zu Ende und es beginnt das „Bananenland“. Ca. 200 km Pässe und Bananenplantagen direkt an den Meereshängen oder auch unter weißen Foliengewächshäusern. Wir werden stark an Südspanien erinnert.

Weiter über Anamur findet Bernd eine Federwaage zum wiegen der Gasflasche  für 3,50 YTL nach vorher gefertigter Handskizze.

Beim Chaitrinken in Bozyazi kehrt plötzlich Ruhe ein, dann pünktlich 13 Uhr gehen die Gläubigen in die Moschee zum Freitagsgebet.

Am Abend finden wir einen Campingplatz direkt am Meer und auf einer antiken Stätte errichtet. Säulen und alte Gemäuer stehen zwischen Zelten, mitten im Meer leuchtet die antike Festungsanlage Kizkalesi.

Anhang: 4500 gefahrene Kilometer, (Verbrauch ca. 14 Liter/100 km)
Dieselpreise: Österreich Raab    1,05 Euro
  Wien 1,18 Euro
  Rumänien Brasov 3.06 Lei (1 Euro = 3,05 Lei)
  Türkei durchschnittl. 2,25 – 2,29 YTL (1 Euro = 1.7 YTL)
Gebühren und Maut: Österreich 7,60 Euro Pickerl
  Ungarn 7.50 Euro Autobahngebühr
  Rumänien 3 Euro Autobahngebühr
  Rumänien 10 Euro Donaufähre
  Bulgarien 15 YTL Fährkosten
  Türkei Izmir Cesme: 1,75 YTL
  Cesme Aydin: 2,25 YTL
  Iskenderun: Iskenderun: 1,75 YTL

Bis hierher problemlos mit VISA Plus Karte bezahlt (Tankstellen, große Supermärkte)

Die Temperaturen betrugen ca. 30 – 40° am Tag, nachts ca. 25 – 28° C.

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