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| 10.09.2007 |
| Zeitraum: |
01.09. – 09.09.2007 |
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| Länder: |
Syrien. |
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| Am 3.9. überschreiten wir die Grenze nach Syrien. Die Formalitäten dauern ca. 1 Stunde, alles läuft
problemlos ab. Auf dem Weg nach Aleppo werden zugunsten einer neuen Autobahn
ganze Berge versetzt oder durchbrochen. |
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Vergeblich suchen wir den Campingplatz in Aleppo, Auch Polizei und ein hilfsbereiter Syrer können das Problem nicht lösen. Wir landen im Busbahnhof, von wo man uns verscheucht.
Völlig entnervt finden wir außerhalb der Innenstadt einen Nachtplatz hin
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| Die Variationen der syrischen Autohupen im Nachtverkehr sind
enorm. |
Bernd schließt unser Presslufthorn an, damit wir mithalten können.
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2. Versuch: Nach genauem Studium der Stadtkarte finden wir auf Anhieb die Tourist – Info mit kostenlosem Parkplatz und Übernachtungsmöglichkeit.
Da Museum und Zitadelle geschlossen sind, besuchen wir die
Große Moschee, eine Karawanserei und den überdachten Souk.
Wir gewöhnen uns schnell an das laute, brodelnde Treiben und
sind Zuschauer vom Leben in der Stadt. Nach Gemüse-, Gold-, Textil- und Gewürzbereich findet Bernd die Handwerker im Al s’hadin.
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Alle sind erfreut, einen Sachverständigen des Handwerks zu begrüßen.
Wir probieren in verschiedenen Garküchen landesspezifische Speisen. |
| In Ma’arat an Numan können wir uns neben ein fürstliches Wohnhaus mit Burgruine stellen. Wir erfahren vom Hausherrn mit Großfamilie (10 Geschwister), wie die syrischen Familien leben und von der typische Namensgebung der Kinder. Er betont besonders, dass der junge Regierungschef von jeder Bevölkerungsschicht geliebt und respektiert wird. |
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Der Vater des Hausherrn ist Imker. Somit muss ein Vergleich zwischen dem deutschen Honig von Marias Bruder Heinz und dem syrischen Honig angestellt werden.
In luftiger Höhe sitzen alle vor der Burg, trinken Tee und alle jungen Männer versuchen, mit englischen Schulbüchern und Exercisebooks die Verständiung. Allen Beteiligten macht die Konversation in der Dunkelheit mit Laternen- und Kerzenlicht Spaß. |
| Mosaik - Museum Ma’arat an Numan (Toll!!) |
Serdjilla
Al Bara |
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Apameas Säulenreihen leuchten in der
Abendsonne, die längste Säulenarkadenreihe der antiken Welt (2 km). Hier weht
ein ständig starker Wind, sodass das Klima sehr trocken und gut erträglich ist. |
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Bernd muss zum Haare schneiden. Alle Kunden sitzen zu einem Schwätzchen und natürlich zum Tee vor dem Eingang. Nachdem Bernd im Laden verschwindet, füllt sich das Geschäft plötzlich bis zum letzten Platz. Der Figaro möchte zunächst keinerlei Bezahlung. Bernd besteht jedoch auf demselben Betrag, den auch die „Normalkunden“ bezahlen müssen: 100 SYP = 1,50 €.
Während Maria wartet, wird ihr als Geschenk vom Bäcker eine Schale mit Süßwaren überreicht, hübsch verpackt in Folie. |
Verkehr: Ständiges Hupen – besonders an Ampeln, Ringverkehr, zweispurigen Straßen: „Weghupen“ heißt die Devise.
Dies wird versucht mit mikmiek, tütütütü, dödö, dööö, diiididi, tätä, dääädädä, da, diiidiii, düüdüdü und däääää.
Besonders auf dem Standstreifen, aber manchmal sogar auf der Überholspur der Autobahn muss mit Gegenverkehr gerechnet werden!
Neben kleinen Lastern, (Achtung Hendrik) Mercedes!! – Rundhaubern , Toyotas, BMW, alten gut restaurierten VW Bussen und (Achtung Jürgen) Käfern, ist der erschwingliche Liebling aller Syrer das kleine Motorrad. Alles kommt drauf: Papa, Mama und bis zu 5 Kindern! (abgezählt) – natürlich ohne Helm. Aufpassen heißt es – Unfälle sehen wir nicht viele. |
| Craq de Chevaliers 7.9.07 |
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| Auf der Fahrt nach Palmyra begleitet uns der Wind und kleine Sandstürme fegen über die Straße. Der erste Kontakt mit der Wüste. |
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Wir übernachten im schönen „Zenobia – Cham – Hotel – Gelände“, direkt an der antiken Stätte (550 SYP). Am Morgen finden wir auf unseren Möbeln im Auto eine feine Sandschicht. Palmyra war zur Regierungszeit Zenobias beherrschend im Ganzen Mittelmeerraum bis Arabien und zum Schwarzen Meer. |
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Nach der Besichtigung treffen wir an einer abgelegenen Ausgrabungsstätte auf Prof. Schmidt – Colinet, der seit 4 Jahren nach einem „älteren“ Palmyra aus Hellenistischer Zeit sucht. Mit Hilfe eines Magnetogramms (sieht aus wie eine Schwarz- Weiß-Luftaufnahme) entdeckte er die Grundrisse der gesuchten Stadt. |
Er selbst ist Fachmann für Architektur. Studenten, junge Archäologen und aus ganz Europa hergerufene Spezialisten arbeiten hier zusammen.
Palmyras Museum ist sehr sehenswert, besonders seine Grabplatten und Büsten.
Abends erreichen wir New Kaboun Camping, in Damaskus. Wir sind die einzigen Gäste. Seit Cesme haben wir keinen Traveller mit eigenem PKW mehr getroffen.
Wo stecken die Globetrotter?? Auch in Jordanien scheinen sie ausgestorben zu sein.
Am 9.9.07 starten wir nach Dera’a, Grenze nach Jordanien.
Anhang:
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| Dieselpreise: | Syrien 7 SYP = 10 Eurocents |
Gebühren und Maut: |
| Grenze: |
| Dieselsteuer: | 100 US$ pro Woche im Voraus! |
| (Wer sich später für einen längeren Aufenthalt
entscheidet, muss pro Woche 200 US$ nachzahlen. Besser also, vorher Aufenthaltsdauer abchecken!) |
| Carnetgebühr + Versicherung 75US$ |
| Eintritte: | Museum 75 SYP pro Person = 1 € |
Geldwechsel mit US$, Euro werden auch genommen.
Die Temperaturen bleiben ca. 30 – 40° am Tag, nachts ca. 25
– 28° C. |
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Die Reise:
Vorbereitungen
Wegfahrfest
Neu-Ulm - Asien
Syrien
Jordanien
Ägypten
Sudan
Äthiopien
Kenia
Tanzania
Malawi
Zambia
Namibia |